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Scherrer und Burgener kämpfen um die Medaillen

Das Schweizer Halfpipe-Team startet in der Nacht auf Mittwoch nicht aus der Pole-Position in den Final der Top 12. Gleichwohl machen sich Pat Burgener und Jan Scherrer Hoffnungen auf eine Medaille.

Nach den Absagen von Iouri Podladtchikov und David Hablützel lag es an den beiden gesunden Routiniers, die erste Hürde zu meistern. Sie taten dies als Sechster und Neunter mehr oder weniger locker. An das unfassbar hohe Niveau und die Punktezahlen der topklassierten Favoriten Shaun White, Scotty James und Ayumu Hirano kamen Scherrer und Burgener indes nicht heran.

Das war aber auch nicht der Plan. "Die Qualifikation ist Pflichtprogramm. Sie verlief wie gewollt", sagte Scherrer, der elf Zähler und mehr auf das Trio einbüsste, und von seiner "besten Qualifikation überhaupt" sprach. Alle Karten wurden erst im Final auf den Tisch gelegt, so auch von den Schweizern. "Wir haben noch Pfeile im Köcher", versprach Scherrer breit grinsend. Welche sechs Tricks pro Lauf das sein würden, wollte der Toggenburger indes nicht verraten.

Sein Teamkollege Burgener, der betont locker zur Qualifikation gestartet war und wie Scherrer das zählbare Resultat im ersten Lauf eingefahren hatte, war sich der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst. "Es wird eine Schlacht. Ich muss einen Run zeigen, den ich noch nie gestanden habe. Aber nach der überstandenen Qualifikation brauche ich mich vor nichts mehr zu fürchten."

Allenspachs Visitenkarte

Für den jüngsten Schweizer waren die Olympischen Spiele nach den beiden Runs vom Dienstag vorbei. Von Elias Allenspach hatte die Finalteilnahme niemand erwartet. Der 16-jährige St. Galler hatte erst am 2. Februar, also vier Tage vor der Abreise nach Südkorea, von seinem Vor-Aufgebot für die Olympischen Spiele erfahren.

Nach Podladtchikovs Forfait wurde er offiziell nominiert, konnte aber nur zwei- statt wie die anderen dreimal in der Pipe trainieren. Insofern lieferte Allenspach ohne allzu grosse Nervosität als 27. nicht rang-, aber leistungsmässig ein sehr ordentliches Olympia-Debüt ab. "Ich konnte ohne Druck fahren", sagte das Talent, dem manche eine Karriere im Stil von Iouri Podladtchikov zutrauen. Gleichwohl ärgerte es Allenspach, dass zwei Stürze beim gleichen Trick zum Verpassen des Finals führten. "Den stand ich im Training immer problemlos. Das fuchst mich schon."

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