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Eine Weiche hat im Bahnhof Luzern bei Rangierarbeiten Schaden genommen - und den Bahnverkehr beeinträchtigt. (Archivbild)

KEYSTONE/URS FLUEELER

(sda-ats)

Ein Schaden an einer Weiche hat im Bahnhof Luzern am Mittwochnachmittag zu Einschränkungen geführt. Gleis 8 bis 11 waren in der Folge nicht befahrbar. Ab 17.00 Uhr normalisierte sich die Situation.

Passiert sei die sogenannte Weichenaufschneidung bei einer Rangierfahrt um 14.10 Uhr, sagte ein SBB-Sprecher auf Anfrage. Dabei seien die beweglichen Teile der Weiche, die Weichenzungen, beschädigt worden. Der Fachdienst ging vor Ort und nahm die Reparatur auf.

Weil der Schaden nicht sofort behoben werden konnte, musste der Verkehr ausgedünnt werden. Die Gleise 8 bis 11 waren nicht befahrbar. Weil auch ein Weichenmotor betroffen war, verzögerte sich die Behebung der Störung. Bis 18.00 musste mit Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen gerechnet werden.

Die Züge Luzern - Arth-Goldau - St.Gallen fielen zwischen Luzern und Luzern Verkehrshaus aus. Reisende wurden auf die Busse verwiesen. Die Regionalzüge Luzern - Olten fielen zwischen Luzern und Emmenbrücke aus.

Betroffen waren auch eine Reihe von S-Bahnzügen, die ausfielen, etwa jene zwischen Baar und Sursee, zwischen Brunnen und Luzern, zwischen Luzern und Lenzburg sowie die S 61 zwischen Luzern - Schachen LU.

Erst Anfang Monat hatten an einem Tag gleich mehrere Defekte im Bahnhof Luzern den Pendlerverkehr behindert. Auch damals war eine Weiche defekt.

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SDA-ATS