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Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) beförderte im 175. Jubiläumsjahr erneut mehr Passagiere und steigerte den Jahresgewinn. Fürs laufende Jahr erwartet die SGV allerdings kein weiteres Wachstum mehr.

Die Dampf- und Motorschiffe der SGV transportierten 2012 rund 2,5 Millionen Passagiere auf dem Vierwaldstättersee. Das waren so viele wie seit Anfang der 1990er Jahre nicht mehr. Der Verkaufsertrag stieg um 4 Prozent auf 27,5 Mio. Franken, wie das Transportunternehmen am Montag mitteilte.

Dem konsolidierten Betriebsertrag der SGV-Gruppe von 61,8 Mio. Fr. (+ 7 Prozent) stand ein Aufwand von 53,9 Mio. Fr. (+7,8) gegenüber. Der Jahresgewinn stieg um 27 Prozent auf 2,8 Mio. Franken. Die SGV investierte rund 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr, nämlich 6,6 Mio. Franken.

Das Geschäftsjahr sei unter dem Vorzeichen 175 Jahre Dampfschifffahrt auf dem Vierwaldstättersee gestanden, heisst es in der Mitteilung weiter. In den sonnigen Monaten August und September seien die Kursschiffe vor allem zwischen Luzern und Flüelen UR gut belegt gewesen. Es seien Entlastungsschiffe eingesetzt worden.

Auch Gastronomie profitiert

Vom gesteigerten Passagieraufkommen profitieren konnte auch die Gastronomie-Tochter Tavolago AG. Diese steigerte im siebten Jahr ihres Bestehens den Umsatz um 7,5 Prozent auf 23,3 Mio. Franken. Die Tochtergesellschaft eröffnete zudem im April 2012 in der Luzerner Altstadt das Hotel und Restaurant Stern.

Wegen wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen rechnet die SGV fürs laufende Jahr nicht mit einem weiteren Wachstum. Es gelte, Rückgänge von europäischen Gästen mit Gästen aus dem asiatischen Raum kompensieren zu können. Helfen soll der SGV dabei unter anderem die Panorama-Yacht Saphir sowie ein neues grosses Motorschiff.

An der Generalversammlung Ende Mai 2013 will Verwaltungsratspräsident Josef Nigg aus Sarnen OW nach zwölf Amtsjahren zurücktreten. Als Nachfolger ist der Luzerner Hans-Rudolf Schurter vorgeschlagen.

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SDA-ATS