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München/Zürich - Der mutmassliche Haupttäter der drei Schweizer Jugendlichen, die im Juni 2009 in München fünf Passanten zusammengeschlagen haben, hat sich am Montagnachmittag doch nicht zum Tathergang geäussert. Deshalb müssen nun zusätzliche Zeugen geladen werden.
Dies sagte Thomas Steinkraus-Koch, Sprecher der Staatsanwaltschaft München I, zu Beginn des zweiten Verhandlungstages vor den Medien in München.
Der heute 17-Jährige mutmassliche Haupttäter hatte sich am Montagmorgen zu Fragen des Münchner Gerichts zu seiner Person und seinem Vorleben sowie zu einem Gutachten über sich geäussert.
Er stellte in Aussicht, sich am Nachmittag eventuell zur Tat zu äussern. Dazu kam es laut Steinkraus-Koch nicht, weil ein Opferanwalt gegenüber Medien Details bekannt gegeben hatte.
Am Morgen des zweiten Verhandlungstages werden Zeugen - vorwiegend Polizisten - befragt. Am Nachmittag sollen die ersten Opferbefragungen stattfinden.
Der Prozess vor der 1. Jugendkammer des Landgerichts München I findet unter striktem Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Die drei Schweizer weilten im Juni 2009 im Rahmen einer Schulabschlussreise ihrer Klasse in der Bayrischen Metropole. Am Tatabend fielen sie in der Münchner Innenstadt wahllos über fünf Passanten her. Sie schlugen auf sie ein und traten mit den Füssen nach ihnen. Die Opfer erlitten zum Teil schwere Verletzungen.
Der Staatsanwalt klagte die drei Teenager des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung an. Einen Antrag zum Strafmass will er erst im Laufe der Verhandlung stellen. Werden die Jugendlichen schuldig gesprochen, droht ihnen eine Freiheitsstrafe von maximal zehn Jahren.
Nach den vier ersten Verhandlungstagen in dieser Woche sind als weitere Termine der 29. März sowie der 6. und 7. April vorgesehen. Das Gericht kann diese Daten jederzeit ändern oder zusätzliche Verhandlungstage anberaumen.

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SDA-ATS