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Verlieren ist für den FC Vaduz am Samstagabend verboten. Wollen sie die Chancen, nicht abzusteigen, einigermassen aufrechterhalten, benötigen die Vaduzer in Lausanne eigentlich sogar einen Sieg.

Falls der FC Vaduz am Ende der Saison dennoch den Weg zurück in die Challenge League gehen müssen, werden sie im Ländle das Wochenende vom 22./23. April verfluchen. Dümmer konnte es nicht laufen. Die Liechtensteiner sahen in Basel die Ernte für ihre Anstrengungen zu zwei Dritteln zerstört, als Seydou Doumbia für den FCB in der 93. Minute mit einem irregulären Treffer, einem Offside-Tor, zum 2:2 ausglich.

Mit einem Sieg hätte Schlusslicht Vaduz auf zwei Punkte an Thun und Lausanne herankommen können. Das fast noch grössere Übel aus der Sicht der Liechtensteiner stellte sich am anderen Tag ein, als sowohl Thun als auch Lausanne drei Punkte holten - und dies erst noch auswärts. Thun gewann knapp in St. Gallen, Lausanne knapp in Sitten. Damit ist Vaduz nun um sieben Punkte abgehängt. Eigentlich sogar um acht Punkte, wenn man Vaduz' schlechte Tordifferenz einrechnet.

Der beträchtliche Rückstand macht das Auswärtsspiel in Lausanne vom Samstag für Vaduz fast schon zum Spiel der letzten Chance. Trainer Roland Vrabec behält jedoch den Optimismus: "Zum Beispiel in Bern und in Basel hat man gesehen, dass unsere Mannschaft lebt. Wir wahren unsere Chancen und wollen dem Trend entgegentreten."

Lausanne - Vaduz (bisherige Direktbegegnungen der Saison: 5:0, 1:1, 1:0). - Samstag, 17.45 Uhr. - SR Hänni. - Absenzen: Maccoppi, Pasche (beide gesperrt), Margiotta, Frascatore, Gétaz, Araz und Custodio (alle verletzt); Costanzo, Janjatovic, Pfründer, Strohmaier und Kaufmann (alle verletzt). - Statistik: Lausanne gegen Vaduz ist einer der noch bevorstehenden Knüller im Kampf gegen den Abstieg. Den Vorsprung von sieben Punkten auf Schlusslicht Vaduz verdanken die Waadtländer nicht zuletzt den drei Direktbegegnungen, aus denen sie 7:1 Punkte herausgeholt haben. Beide Mannschaften haben zuletzt auf unterschiedliche Weise Mut gefasst: Lausanne durch eine positive Serie von drei Siegen und insgesamt elf Punkten aus den letzten sechs Spielen, Vaduz mit dem vielbeachteten 2:2 in Basel, bei dem nur ein paar Sekunden zum vierten Auswärtssieg der Saison fehlten. Bei den Lausannern hat sich der von Trainer Fabio Celestini vorgenommene Wechsel auf eine Viererabwehr bezahlt gemacht. Klammert man das 0:4 gegen Basel aus, hat Lausanne in den letzten fünf Partien nur zwei Tore zugelassen, und zwar in dem ohnehin gewonnenen Spiel in Thun (4:2).

Die Rangliste der Super League: 1. Basel 30/77 (77:24). 2. Young Boys 29/53 (61:41). 3. Sion 29/45 (51:45). 4. Luzern 30/43 (54:52). 5. Lugano 29/40 (42:52). 6. Grasshoppers 29/33 (38:46). 7. St. Gallen 29/31 (32:46). 8. Lausanne-Sport 29/30 (45:53). 9. Thun 29/30 (44:56). 10. Vaduz 29/23 (35:64).

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SDA-ATS