Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

"Absichtlich ins Wasser gestossen": Die Internationale Organisation für Migration (IOM) berichtet von schlimmen Verbrechen an Flüchtlingen vor der Küste des Jemen. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/EMILIO MORENATTI

(sda-ats)

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind vor der Küste des Jemen mindestens 29 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Sie seien ertrunken, nachdem Schlepper sie ins Meer gestossen hätten, erklärte die IOM unter Berufung auf Augenzeugen.

Die überlebenden Flüchtlinge hätten die Leichen notdürftig an einem Strand in der südlichen Provinz Schabwa verscharrt, hiess es am Mittwoch. Mindestens 22 Menschen würden noch vermisst. Unter den Toten und Vermissten sind demnach viele Kinder.

Insgesamt befanden sich auf dem Schiff mehr als 120 Flüchtlinge aus Somalia und Äthiopien. "Die Schlepper haben die Migranten absichtlich ins Wasser gestossen, weil sie fürchteten, beim Erreichen der Küste aufgegriffen zu werden", schrieb die IOM. Danach seien sie umgekehrt, um neue Flüchtlinge zu holen.

Die UNO-Behörde nannte die Tat "schockierend und inhuman". Nach Einschätzung der IOM waren die Flüchtlinge auf dem Boot im Schnitt 16 Jahre alt.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS