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Im Fokus der 32. Runde der Super League steht die Partie zwischen St. Gallen und Vaduz, wenn Giorgio Contini auf seinen ehemaligen Arbeitgeber trifft. In Sitten kommt es zum Duell Sion gegen Lugano.

Seit gut einer Woche ist Giorgio Contini beim FC St. Gallen unter Vertrag, nachdem er Anfang März das "Ländle" nach gut vier Jahren verlassen hat. In den Duellen gegen die von Contini trainierten Liechtensteiner blieben dem FCSG jeweils nur Brosamen. Vier Remis und sieben Niederlagen lautet die miserable Bilanz der Ostschweizer in den bisherigen elf Super-League-Duellen mit Vaduz.

Contini freut sich auf das Duell gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Er sei in Frieden gegangen und habe keine Ressentiments, so der Zürcher. Dank dem Sieg bei Continis Debüt letzte Woche in Lausanne sind die Ostschweizer dem Klassenerhalt einen grossen Schritt nähergekommen. Doch der neue Chef warnt: "Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Wir müssen demütig bleiben."

Für einmal hat der FC Vaduz im Duell mit dem grossen Nachbarn mehr zu verlieren als nur das Ende einer schönen Serie. Die Liechtensteiner sind zum Siegen verdammt, beträgt der Rückstand auf den rettenden neunten Platz fünf Runden vor Schluss doch vier Punkte. Zwar haben die Liechtensteiner zuletzt spielerisch eine leichte Aufwärtstendenz gezeigt, mit vier Punkten aus sechs Spielen ist die bisherige Ausbeute unter dem neuen Trainer Roland Vrabec aber zu gering. Trotz der Abstiegsangst im Nacken fordert Vrabec einen "aktiven und selbstbewussten" Auftritt seiner Mannschaft in St. Gallen.

Kampf um Platz 3 zwischen Sion und Lugano

Dass Sion, Lugano und Luzern die Schweiz in der nächsten Saison in der Europa League vertreten werden, ist so gut wie sicher. Offen ist noch, wer den Dreikampf um Platz 3, der im Fall einer Niederlage Sions im Cupfinal gegen Basel zum direkten Einzug in die Gruppenphase berechtigt, für sich entscheiden wird.

Momentan spricht vieles für den FC Lugano, das Team der Stunde in der Super League. Dank 16 Punkten aus den letzten sechs Spielen mauserten sich die Tessiner vom Abstiegskandidaten zum Europacup-Teilnehmer, nun winkt bei einem Sieg am Samstag im Direktduell in Sitten Rang 3. "Dass es soweit gekommen ist, hat niemand erwartet", sagte Trainer Paolo Tramezzani, der Lugano in der Winterpause auf Platz 8 übernommen hat.

Während Lugano auf einer Erfolgswelle reitet, herrscht in Sitten Unruhe. Die Fans fiebern dem 25. Mai entgegen, Präsident Christian Constantin will vom Cupfinal in Genf aber noch nichts wissen. Rang 3 in der Meisterschaft ist das Ziel, weswegen die Mannschaft in dieser Woche eine dreitägiges Trainingslager in Riddes abhielt, wo auch Constantin nächtigte. Interimstrainer Sébastien Fournier ortet das Problem seiner Mannschaft in erster Linie in der Offensive: "Wir müssen unsere Kreativität und Spontanität wieder finden."

SDA-ATS

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