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Bundesrat Johann Schneider-Ammann hält auch nach der Katastrophe in Japan an der Kernenergie fest. "Ich persönlich bin noch nicht zum Schluss gekommen, dass wir besser auf die Nukleartechnik verzichten sollten", sagte er in einem Interview, das in der "Südostschweiz am Sonntag" und der "Zentralschweiz am Sonntag" erschien.

"Aber ich schaue mit anderen Augen hin. Besonders was die Rahmenbedingungen betrifft", sagte Schneider-Ammann. Aufgrund der Ereignisse in Japan rechnet er mit "nachhaltigsten Veränderungen bei der Einschätzung dieser Technologie".

Wichtig sei es nun, die Risiken bei "vollster Transparenz" zu diskutieren und dann die nötigen Entscheide zu treffen. Es sei aber falsch zu glauben, man könne allen Gefahren vorbeugen, stellt Schneider-Ammann klar. Hundertprozentige Sicherheit gebe es nicht, das gelte auch für Gas- oder Kohlekraftwerke.

"Tschernobyl hat uns die Augen dramatisch geöffnet." Man habe die Lehren aus dieser Katastrophe gezogen, ist Schneider-Ammann überzeugt. Die Sicherheitsstandards in der europäischen Nuklearindustrie seien in der Folge massiv verbessert worden.

Auf die Frage, ob es in der Schweiz je ein neues Atomkraftwerk geben wird sagt der Bundesrat, er könne die Frage im Moment nicht beantworten. "Für mich hat diese Technik nach wie vor Vorteile - nebst den Nachteilen, wie der GAU-Gefahr."

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SDA-ATS