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Die Schweizer Fernsehzuschauer verlieren zunehmend das Interesse an den schönsten Männern der Schweiz: Die "Mister Schweiz"-Wahl vom Samstagabend erreichte nur noch einen Marktanteil von 26,3 Prozent. Dies ist ein neuer Tiefstwert.

Der Marktanteil von 26,3 Prozent bedeutet, dass von dem Teil der Schweizer Bevölkerung, der den Samstagabend vor dem Fernseher verbrachte, nur 26,3 Prozent dabei zusehen wollten, wie Luca Ruch aus Frauenfeld zum schönsten Schweizer gekürt wird. Rund die Hälfte der Zuschauer, die bei der "Tagesschau" noch dabei waren, zappte weg.

Die Marktanteile der Wahl-Show zeigen seit 2008 einen langsamen, aber stetigen Abwärtstrend: Damals betrug der Marktanteil noch 31,4 Prozent, im 2009 sank er auf 30,9 Prozent, um im 2010 schliesslich auf 27,7 Prozent zu fallen.

Entscheid in einigen Wochen

Beim Schweizer Fernsehen gibt man zu bedenken, dass Marktanteile nicht das einzige Entscheidungskriterium seien. Man werde die Sendung aber analysieren und mit allen Partnern Gespräche führen, teilte ein SRF-Sprecher auf Anfrage der SDA mit.

In einigen Wochen wird SRF dann entscheiden, wie es mit der Übertragung weitergeht, also ob der "Mister Schweiz" auch 2012 einen Platz beim Schweizer Fernsehen bekommt.

Die deutschsprachige Schweiz ist nicht die einzige Region, in der die schönen Männer immer weniger Publikum haben. In der Westschweiz erreichte die Sendung vor einem Jahr nur noch 15 Prozent Marktanteil.

Zu wenig für eine Samstagabend-Show, fanden die Verantwortlichen des Westschweizer Fernsehens TSR im Februar und kippten den "Mister" aus dem Programm. Das Tessiner Fernsehen TSI entschied zum selben Zeitpunkt, sich an der Produktion nicht mehr zu beteiligen, die Show also nicht mehr im Tessin stattfinden zu lassen.

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SDA-ATS