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Konsumenten haben im vergangenen Jahr bei Schokolade wieder mehr zugelangt: Rund drei Tafeln mehr hat jeder gegessen. Damit ist der Pro-Kopf-Konsum in der Schweiz auf 12 Kilo angestiegen.

Zum ersten Mal seit neun Jahren habe der Anteil der Importschokolade am Inlandkonsum nicht mehr zugenommen, teilte Chocosuisse, der Verband der Schweizerischen Schokoladefabrikanten, am Dienstag mit. Von den 93'975 Tonnen gingen 33,2 Prozent auf das Konto ausländischer Produzenten.

Im Vorjahr lag der Anteil minim höher (33,6 Prozent). "Der Rückgang bei den Importprodukten ist ein kleines Phänomen, das uns optimistisch stimmt", sagt Chocosuisse-Direktor Franz Schmid auf Anfrage der SDA. Der Grund: Die Schweizer Schokoladeindustrie konnte ihren Marktanteil im Inland nicht nur halten, sondern ihn - wenn auch bescheiden - ausbauen.

Sowieso geht es der Schweizer Schokolade-Industrie wieder besser: Nach dem Einbruch 2009 haben die 18 Hersteller im vergangenen Jahr wieder mehr verkauft und verrechnet.

Die abgesetzte Menge nahm im In- und Ausland insgesamt um 1,3 Prozent auf 176'424 Tonnen zu. Der Branchenumsatz lag mit 1,743 Mrd. Fr. um 2,4 Prozent höher. Die leicht überproportionale Entwicklung habe mit den höheren Preisen zu tun.

Appetit aus Deutschland

Rund 60 Prozent oder 106'595 Tonnen der Gesamtproduktion setzten die Fabrikanten im Ausland ab (+0,8 Prozent). Appetit auf Schokolade hatten vor allem die Deutschen: Die in den wichtigsten Exportmarkt gelieferten Mengen stiegen um 23,6 Prozent und generierten einen Mehrumsatz von 16,8 Prozent.

Auch die Italiener liessen sich wieder vermehrt von Schweizer Schokolade verführen: Die Lieferungen in das südliche Nachbarland nahmen um 25,5 Prozent zu, wertmässig ist das ein Plus von 18,7 Prozent. Insgesamt erzielten die Schweizer Hersteller mit dem Exportgeschäft einen Umsatz von 845 Mio. Franken (+1,5 Prozent).

Die grössten Zuwachsraten verzeichneten in der Schweiz die Branches und Prügeli (19,1 Prozent) sowie assortierte Pralinés (10,1 Prozent). Die wichtigste Produktekategorie sind aber mit rund der Hälfte der Verkaufsmenge immer noch die Tafeln.

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SDA-ATS