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Grosseinsatz der Rettungskräfte nach dem Zugsunfall in Andermatt vom Montag. Von den 24 Personen, die ins Spital gebracht worden waren, befand sich am Dienstag nur noch eine in Spitalpflege.

KEYSTONE/URS FLUEELER

(sda-ats)

24 Verletzte mussten nach dem Bahnunfall in Andermatt am Montag ins Spital. Ein Kind aus Horw LU, das mit seiner Klasse auf dem Weg in die Schulverlegung nach Segnas GR war, kann wegen der Verletzungen nicht am Lager teilnehmen.

Von den zwei Horwer Sekundarklassen, die zum Unfallzeitpunkt in Andermatt waren, wurden sechs Schülerinnen und Schüler verletzt, als die Lokomotive, die neben dem Regionalzug der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) hätte vorbeirangiert werden sollen, bei der Rückwärtsfahrt in diesen prallte.

Drei Schülerinnen wurden zur genaueren Untersuchung nach Luzern ins Spital gefahren, ihr Zustand ist unkritisch, wie die Gemeinde Horw am Dienstag mitteilte. In der Zwischenzeit befänden sich die beiden Klassen in ihrem Lagerhaus in Segnas.

Insgesamt befanden sich zum Unfallzeitpunkt rund 100 Personen im Zug. Auch eine weitere Klasse war betroffen. Neben den Schülern verletzten sich zudem 15 Reisende, zwei davon stammen aus den Niederlanden.

Noch eine Person im Spital

Von den 24 Personen, die sich in Spitalpflege begeben mussten, befand sich am Dienstag noch eine im Spital, wie die Kantonspolizei Uri mitteilte. Aller Voraussicht nach könne auch sie das Spital noch im Verlaufe des Tages verlassen.

Die eingerichtete Hotline wird abgeschaltet, nachdem sie rund 40 Anrufe entgegengenommen hatte. Zur Unfallursache machte die Polizei keine weiteren Angaben. Die Staatsanwaltschaft Uri ermittle noch.

In Andermatt hatten sich bereits Ende letzten Jahres zwei Unfälle mit Rangierlokomotiven der Matterhorn-Gotthard-Bahn ereignet. Damals handelte sich allerdings um Fahrzeuge, die sich selbständig machten, die Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) nahm in der Folge das Bremssystem ins Visier.

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SDA-ATS