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Gespannt bis skeptisch: Kinder warten auf ihre Klasseneinteilung am ersten Schultag vor dem Schulhaus Gottfried Keller in Basel.

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

In zwölf Kantonen vor allem der Deutschschweiz hat der Ernst des Lebens für tausende von Schulkindern und Jugendlichen am Montag wieder begonnen. In zehn Kantonen geht es erst in einer Woche oder später wieder los.

Die Schulglocken schrillten am Montag in den zwölf Kantonen nach meist sechs Wochen Ferien wieder, wie dem Ferienkalender der Erziehungsdirektorenkonferenz zu entnehmen ist. Ihre Freiheit noch bis Donnerstag geniessen dürfen Schülerinnen und Schüler im Kanton Solothurn. Einige Kantone informierten am Montag über ihre Schülerzahlen.

Schulreformen umgesetzt

So begann im Kanton Aargau das neue Schuljahr für 75'100 Schülerinnen und Schüler. Ausgebildet werden sie von 8700 Lehrkräften. Der Kanton setzt zum ersten Mal die Strukturreform in der Schule voll um. Die Primarschule dauert nun für alle sechs Jahre und die Oberstufe drei. Dazu kommt ein zweijähriger Kindergarten.

Rund 1600 Kinder besuchten im Kanton Basel-Stadt am Morgen zum ersten Mal die Primarschule besucht. Insgesamt rückten 16'122 Kinder und Jugendliche in die Schulhäuser ein. Wegen der Umstellung auf das neue Schulsystem gab es bei den fünf Gymnasien keine neuen Klassen. Dafür starteten erstmals die dritten Klassen der neuen Sekundarschule.

Im Kanton Basel-Landschaft traten 2719 ABC-Schützen an. Insgesamt gingen über 28'000 Kinder und Jugendliche in die Primarschule oder die Sekundarstufe. Daneben gingen in den beiden Appenzell, Bern, Glarus, Neuenburg, St. Gallen, Schaffhausen und Thurgau die Schultore wieder auf.

Der Kanton Zürich, dessen Schuljahr in einer Woche beginnt, meldete, er habe genug Klassenlehrerinnen und -lehrer gefunden. Praktisch alle Stellen an der Volksschule seien besetzt. Weil die Zahl der Kindergärtler stark stieg, war demnach vor allem die Suche nach Kindergartenpersonal anspruchsvoll.

Auch im Wallis beginnt für über 42'000 Schülerinnen und Schüler in dieser Woche das Schuljahr. In den Schulhäusern im Oberwallis beginnt der Unterricht am Mittwoch, im französischsprachigen Kantonsteil einen Tag später.

Das Bildungsdepartement legt seinen Fokus auf ein gutes Arbeits- und Lernklima. Nach vier Jahren mit einem eher angespannten Klima zwischen den Lehrpersonen und dem inzwischen nicht wiedergewählten Staatsrat Oskar Freysinger (SVP) übernimmt nun Christophe Darbellay (CVP) die Führung.

Nächster Schub in einer Woche

Kommende Woche nehmen neben Zürich die neun Kantone Graubünden, Luzern, Nid- und Obwalden, Schwyz, Uri, Waadt, Jura und Zug sowie das Fürstentum Liechtenstein den Schulbetrieb wieder auf. Freiburg wartet bis am 24. August.

Bis am 28. August in den Ferien bleiben dürfen die Schulkinder in Genf, im Tessin sowie die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in Nidwalden und Freiburg. Praktisch überall werden steigende Schülerzahlen erwartet.

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SDA-ATS