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Die vier Berner Schüler, die von der Berliner Polizei beschuldigt werden, in der deutschen Hauptstadt einen Raubüberfall begangen zu haben, sollen temporär von der Schule gewiesen werden. Das beantragt die Leitung der betroffenen Schule der zuständigen Schulkommission.

Die Kommission wird am 14. Februar über den Antrag der Schulleitung entscheiden, wie der Rektor des Gymnasiums Köniz-Lerbermatt am Montagabend mitteilte. Dort besuchen die vier jungen Männer die Schule. Der temporäre Schulausschluss sollte nach Ansicht der Schulleitung solange dauern, bis die Faktenlage klarer ist. Anschliessend sind weitere Entscheide nötig.

Auslegeordnung und Anhörung

Die Schulleitung traf diesen Entscheid, nachdem sie am Montagnachmittag in Köniz zuerst eine interne Auslegeordnung zu den Vorfällen in Berlin gemacht hatte und danach die Schüler anhörte. Dabei kam die Schulleitung zum Schluss, die jungen Männer hätten die sogenannten "Verhaltensregeln bei externen Veranstaltungen" verletzt, wie Rektor Hanspeter Rohr auf Anfrage ergänzte.

In diesem Papier steht etwa, dass sich die Schüler bei den sie begleitenden Lehrpersonen abmelden müssen, wenn sie sich auf einem Ausflug wie der Reise nach Berlin eigenständig ausserhalb der Gesamtgruppe bewegen wollen. Die Lehrpersonen hätten dieses Papier den Schülern verteilt. Ihnen sei nichts vorzuwerfen, sagte Rohr.

Weitere Aussagen wollte der Könizer Rektor mit Verweis auf das laufende Verfahren in Berlin nicht machen.

Verfahren wegen schweren Raubs

Die Berliner Polizei hatte am Samstag gemeldet, vier "jugendliche Touristen" hätten in Berlin ein Paar überfallen und beraubt. Die vier hätten nun ein Strafermittlungsverfahren wegen schweren gemeinschaftlichen Raubs am Hals.

Die Leitung des Könizer Gymnasiums gab dann am Sonntag in einer nur an wenige Medien verschickten Mitteilung bekannt, die vier Schüler würden in Köniz unterrichtet. Nach der Befragung durch die Polizei hätten die vier jungen Männer mit dem Rest der Klasse nach Hause reisen können.

Auf Anfrage sagte am Montag ein Sprecher der Berliner Polizei, die Resultate der den Schülern abgenommenen Blutproben lägen vor, würden aber aufgrund des laufenden Verfahrens nicht veröffentlicht. Nach wie vor ermittle die Polizei.

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SDA-ATS