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Mit seinem sechsten WM-Titel im Cross-Country kann Nino Schurter seiner bis anhin makellosen Saison am Samstag in Cairns die Krone aufsetzen.

Das Weltcup-Programm bewältigte er ungeschlagen, das prestigeträchtige Cape Epic in Südafrika gewann er ebenfalls. Nun steht zum Abschluss der Saison das WM-Rennen im australischen Regenwald bevor. Nino Schurter ist natürlich der grosse Favorit. Der Olympiasieger von 2016 reitet auf einer Welle des Erfolgs. Befreit vom Druck distanzierte er die Konkurrenz in dieser Saison reihenweise. Vor dem Saisonhöhepunkt am Samstag in Cairns (ab 6.30 Uhr Schweizer Zeit) sagt er: "Die Saison ist schon jetzt perfekt."

Beim 31-jährigen Bündner passt derzeit alles. Er ist in Topform, verfügt über optimal abgestimmtes Material und sein Team funktioniert perfekt. Er ist total entspannt und rundum zufrieden. Bezeichnenderweise zu seinem momentanen Glück beklagte er den einzigen Defekt in dieser Saison, einen Kettenriss, im unbedeutenden Swiss Bike Cup.

Konkurrenz auch aus eigenem Lager

Was kann da schon noch schiefgehen? "Vieles", sagt Schurter. Auf dem am Samstag wohl staubigen Kurs von Cairns droht etwa ein platter Reifen. An einigen Stellen gilt es mit der nötigen Aufmerksamkeit und Vorsicht zu fahren. Weniger heikel ist das Klima, das im Nordosten Australiens im Frühjahr jeweils feucht-heiss, nun aber trocken und bei Temperaturen unter der 30-Grad-Marke nicht allzu drückend ist.

Zu den ersten Herausforderern zählt Schurter mitunter zwei Schweizer: "Lars Forster und Florian Vogel sind super drauf." Auch Altmeister Julien Absalon (37), den Deutschen Manuel Fumic, Maxime Marotte und den unberechenbaren Tschechen Jaroslav Kulhavy hat er auf der Rechnung. "Vor Julien habe ich am meisten Respekt. Er ist sicher am frischesten von allen, weil er eine verletzungsbedingte Pause hatte", so Schurter.

Neff angeschlagen

Bei den Frauen startet Jolanda Neff trotz ihres jüngsten Triumphs in Val di Sole ohne grosse Erwartungshaltung. "Ich habe keine Ahnung, was möglich ist", sagt die St. Gallerin. Zwar konnte sie den zuvor eingehandelten Trainingsrückstand während der Uni-Semesterferien wettmachen. Von der Schulterverletzung, die sie sich vor knapp sechs Wochen bei einem Trainingssturz vor der EM zuzog, hat sie sich aber noch nicht vollständig erholt. "Ich werde Umwege fahren müssen", kündigt sie an, weil gewisse Bewegungen wie Sprünge und das Anheben des Lenkers noch nicht möglich sind. Der Kurs in Val di Sole war ihr diesbezüglich entgegen gekommen.

Wegen der Fragezeichen um Neff kommen die Favoriten nicht aus der Schweiz. Titel-Anwärterin Nummer 1 ist Jana Belomoina, die Gesamtweltcupsiegerin aus der Ukraine, gefolgt von der Polin Maja Wloszczowska, die sich rechtzeitig von ihrem Bruch im Handgelenk erholt hat. Die Urnerin Linda Indergand, Dritte beim Saisonauftakt in Nove Mesto, startet mit Aussenseiterchancen.

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SDA-ATS