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Seoul - Nahe der umstritten innerkoreanischen Seegrenze hat es nach amtlichen südkoreanischen Angaben einen Schusswechsel zwischen Nord- und Südkorea gegeben.
Wie ein Sprecher des südkoreanischen Generalstabs mitteilte, feuerte die an der Küste postierte nordkoreanische Artillerie mehrere Geschosse in Richtung Gelbes Meer ab. Die südkoreanische Armee habe die Schüsse umgehend erwidert.
Nordkorea hatte am Tag zuvor die Schifffahrt in einem Gebiet des Gelben Meeres an seiner Westküste untersagt. Die so genannte Nördliche Grenzlinie war nach Ende des Korea-Kriegs 1953 von US-geführten UNO-Truppen einseitig beschlossen worden. Pjöngjang erkennt sie bis heute nicht an.
In dem Gebiet kommt es häufig zu Zwischenfällen. 1999 versenkten südkoreanische Kriegsschiffe ein nordkoreanisches Patrouillenboot. 2002 wurden bei einem Schusswechsel zwischen Kriegsschiffen beider Seiten nach Angaben aus Seoul vier südkoreanische Soldaten und 13 Nordkoreaner getötet.
Offiziell befinden sich das stalinistisch regierte Nordkorea und das kapitalistische Südkorea noch immer im Kriegszustand, da beide Staaten nach dem Korea-Krieg (1950 nis 1953) kein Friedensabkommen schlossen.

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SDA-ATS