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Der Reaktor Beznau 1 ist seit März 2015 ausser Betrieb, weshalb er in einem weltweiten Bericht neu in der Kategorie Langzeitstillstand fungiert. (Archivbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Mit einem Durchschnittsalter von 42,2 Jahren stellt die Schweiz nach wie vor den ältesten AKW-Park der Welt. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 29,3 Jahren, derjenige in der EU bei 32,4 Jahren.

Das zeigt der jährlich erscheinende World Nuclear Industry Status Report 2017. Darin fungiert das AKW Beznau 1 neu in der Kategorie "Long-term Outage", also Langzeitstillstand. In diese fallen Reaktoren, die im vorausgegangenen und der ersten Hälfte des laufenden Jahres keinen Strom produziert haben. Beznau 1 ist seit März 2015 ausser Betrieb.

Die Schweizerische Energiestiftung (SES) nimmt dies zum Anlass, zum wiederholten Male den Entzug der Betriebsbewilligung zu fordern. In Frankreich geschehe das nach zwei Jahren Stillstand automatisch, eine analoge Regelung sei auch in der Schweiz wünschenswert, hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Der neuste Bericht wurde in Paris vorgestellt und analysiert die globale Entwicklung der Nuklearindustrie, diesmal mit einem speziellen Fokus auf die betriebswirtschaftliche Situation, zum Beispiel dem Konkurs von Toshiba Westinghouse oder den Rettungsversuchen der französischen Regierung für die gebeutelte Areva.

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SDA-ATS