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Trotz dem Boom beim Wohneigentum stellen in der Schweiz Mieterinnen und Mieter nach wie vor die Mehrheit. (Themenbild)

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Trotz dem grossen Run aufs Eigenheim bleibt die Schweiz das Land mit der tiefsten Wohneigentumsquote Europas. Nur hierzulande stellen Mieterinnen und Mieter noch die Mehrheit der Bevölkerung.

2016 lebten in der Schweiz gemäss Angaben von Eurostat 42,5 Prozent der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden. Das ist zwar gegenüber den 37 Prozent im Jahr 2008 eine deutliche Verbesserung. Aber selbst zu den letztplatzierten EU-Mitgliedern Deutschland (51,7 Prozent) und Österreich (55,0) bleibt der Abstand gross.

Im EU-Durchschnitt beträgt die Wohneigentumsquote laut Eurostat 69,3 Prozent. Darunter rangieren auch die Niederlande (69,0 Prozent), Schweden (65,2), Frankreich (64,9), Grossbritannien (63,4) und Dänemark (62,0). Spitzenreiter ist Rumänien mit 96,0 Prozent. Es folgen Litauen, Kroatien und die Slowakei mit Werten um die 90 Prozent.

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