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Hat keine Angst vor einem Exodus von US-Firmen aus der Schweiz in Richtung Heimat: der Schweizer Wirtschaftsminister Johann Schneider Ammann. (Archivbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat keine Angst davor, dass nach der US-Steuerreform reihenweise amerikanische Firmen nach Hause abziehen. Die Schweiz habe es aber selber in der Hand, weiter für Attraktivität zu sorgen, sagte er in einem Zeitungsinterview.

Er habe nicht wirklich Angst, dass sich die Firmen auf den Nachhauseweg machten, sagte Schneider-Ammann in einem am Samstag publizierten Interview mit der Zeitung "Schweiz am Wochenende". Der Freisinnige Minister räumte zwar ein, dass das steuerliche Angebot von US-Präsident Donald Trump an seine amerikanischen Firmen sehr attraktiv sei. Die Unternehmen würden es sich überlegen, ob das der Moment zur Repatriierung sei.

Gleichzeitig gab Schneider-Ammann zu Bedenken, dass die Nachhaltigkeit eines solchen Angebots gegeben sein müsse. Und das sei nicht so klar. Wer schon einmal eine Konzernzentrale örtlich verlegt habe, wisse, wie aufwendig das sei, sagte der Bundesrat.

Schneider-Ammann erklärte, die US-Firmen hätten in der Schweiz attraktive Bedingungen. Die Schweiz habe es selber in der Hand, den eigenen Standort mit der Steuervorlage 17 und der steten Verbesserung der weiteren Rahmenbedingungen attraktiv zu halten.

US-Präsident Donald Trump hatte die grösste US-Steuerreform seit mehr als 30 Jahren am 22. Dezember 2017 durch seine Unterschrift in Kraft gesetzt. Unter anderem sinkt die Körperschaftssteuer auf 21 von bisher 35 Prozent. Danach hatte beispielsweise der US-Konzern Apple angekündigt, den Grossteil seiner Geldreserven aus dem Ausland ins Heimatland zu bringen und dort massiv zu investieren.

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SDA-ATS