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Die Baslerin Anna Rossinelli hat die Schweiz am Dienstag in den Final des Eurovision Song Contest (ESC) gebracht. Es ist das erste Mal seit 2006, dass der ESC für die Schweiz nicht im Halbfinale endet.

Die deutsche Lena Meyer-Landrut hatte es prophezeit: Sie setzte Anna Rossinelli "In Love for a While" im Interview mit SF-Moderator Sven Epiney auf den vierten Platz. Wie viele Punkte genau für wen vergeben wurden, wird man allerdings erst nach dem Final erfahren.

Neben der Schweiz qualifiziert haben sich Serbien, Litauen, Griechenland, Aserbeidschan, Georgien, Ungarn, Finnland, Russland und Island.

Zu den grossen Überraschungen zählte, dass die Türkei und Armenien vorzeitig ausschieden, das erste Mal seit der Einführung des Halbfinals. Auf der anderen Seite hatten Kenner dem 1960er-Jahre Lollipop-Song "Caroban" der Serbin Nina und der musical-artige Nummer "C'est ma vie" der Litauerin Evelina Sasenko nicht viel Chancen eingeräumt.

Im zweiten Halbfinal am Donnerstag werden weitere zehn Finalisten gekürt. Zusammen mit den Kandidaten der fünf gesetzten Länder Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Grossbritannien werden am Samstag 25 Teilnehmerländer um den ESC-Titel kämpfen.

Feel-Good-Song

Anna Rossinelli, ihr Freund Georg am Bass und Kollege Manuel an der Gitarre boten einen schlichten Auftritt ohne Chichi. Im roten, kurzen Glitzerkleid, mit spärlichen Bewegungen, gemahnte Rossinellis Auftritt etwas an denjenigen der Titelverteidigerin Lena vom letzten Jahr.

Als Kulisse blinkten auf der LED-Rückwand Sterne, Wolken und Seifenblasen - letzteres möglicherweise als Tribut an den Song "Bubbly" von Colby Caillat, dem Rossinelli Lied "In Love for a While" des Schweizer Jazz- und Musical-Komponisten David Klein etwas ähnelt.

Nachdem DJ Bobo, Paolo Meneguzzi, die Lovebugs und Michael von der Heide in den letzten Jahren im Halbfinal ausschieden, hat nun erstmals seit 2006, als die multinationale Gruppe six4one den 16. Schlussrang belegte, wieder eine Frau die Schweiz vertreten.

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SDA-ATS