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Bern - Die Schweiz hat seit Ausbruch der schweren Unruhen in der Elfenbeinküste keine abgelehnten Asylbewerber mehr in das westafrikanische Land zurückgeschickt. Von dem vorläufigen Rückschaffungsstopp sind 122 Personen aus der Elfenbeinküste betroffen.
Der Entscheid sei zu Beginn der Unruhen vor fünf Wochen gefallen, wie Marie Avet vom Bundesamt für Migration (BFM) am Dienstag einen Bericht der Tageszeitungen "Tages-Anzeiger" und "Der Bund" bestätigte.
Derzeit seien 122 Personen aus der Elfenbeinküste im Schweizer Asylverfahren. Seit Ausbruch der Unruhen sei kein markanter Anstieg von Flüchtlingen aus der Elfenbeinküste in der Schweiz festzustellen. Die Ivorer suchten erfahrungsgemäss in anderen Zielländern Zuflucht, so etwa in der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich.
Das BFM war vor Weihnachten vom Bundesverwaltungsgericht wegen seiner Rückschaffungspraxis in Länder mit erhöhtem Risiko wie der Elfenbeinküste gerügt worden.
Das Bundesamt solle bei Rückschaffungen in Risikogebiete die Beurteilung der Experten vom Bundesverwaltungsgericht befolgen. Zum Zeitpunkt des Gerichtsentscheids war die vorläufige Suspendierung der Rückschaffungen in die Elfenbeinküste aber schon entschieden worden.

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SDA-ATS