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Bern - In die Schweiz soll mehr Soja aus umwelt- und sozialgerechter Produktion importiert werden. Grossverteiler, Bauern, Tierzüchter, Getreide- und Milchproduzenten, Sojahändler und der WWF Schweiz wollen dazu ein Netzwerk gründen, wie sie am Montag mitteilten.
Pro Jahr importiert die Schweiz für die Herstellung von Futtermitteln 250'000 Tonnen Sojaprodukte, wie es in der Mitteilung hiess. Die Hälfte davon werde nach dem Standard der "Basler Kriterien" für einen verantwortungsvollen Sojaanbau produziert.
Ziel sei, diesen Anteil bis 2014 auf mindestens 90 Prozent zu erhöhen, wurde Urs Schneider, stellvertretender Direktor des Schweizerischen Bauernverbandes (SBV), in der Mitteilung zitiert. Den Konsumenten soll darüber hinaus der Mehrwert der nachhaltig produzierten Soja für die Tierproduktion vermittelt werden.
Der steigende Fleischkonsum und das Verbot, tierisches Eiweiss zu verfüttern, liessen die Sojaproduktion weltweit auf 230 Mio. Tonnen pro Jahr steigen, mehr als doppelt so viel wie vor 20 Jahren. Das gehe auf Kosten des Regenwaldes und artenreicher Savannen. Laut WWF werden in vielen Fällen Arbeiterrechte missachtet.
Am Netzwerk beteiligen wollen sich Coop und Migros, Bauernverband, IP Suisse, Schweizer Geflügelproduzenten, Suisseporcs, Getreideproduzentenverband, Schweizer Milchproduzenten, mehrere Sojahändler und WWF Schweiz.

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SDA-ATS