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Nach dem Punktverlust gegen Aufsteiger Slowenien ist das Schweizer Nationalteam an der Eishockey-WM in Paris am Sonntagabend gegen Norwegen gefordert. Die Aufgabe wird alles andere als einfach.

Zwar verspielten die Schweizer gegen Slowenien eine 4:0-Führung, weil jedoch Damien Brunner im Penaltyschiessen als einziger erfolgreich war, wurde immerhin die vierte Auftaktniederlage in Serie an einer WM verhindert.

Dennoch war das Spiel ein herber Dämpfer. Von Sportlern wird jedoch immer wieder betont, dass man aus Rückschlägen am meisten lernt. Insofern sollte nun bei den Schweizern auch der letzte Spieler begriffen haben, dass es auf diesem Niveau kein Nachlassen verträgt, egal gegen welchen Gegner.

Zudem sind die Norweger deutlich höher einzustufen als die Slowenen. Bereits im vergangenen Jahr trafen die Schweizer in der zweiten Partie auf die Skandinavier. Damals verloren sie nach einer frühen 1:0-Führung mit 3:4 nach Verlängerung. Es war die dritte Niederlage gegen Norwegen in den letzten vier WM-Duellen.

Die Hypothek von nur zwei Punkten nach den ersten zwei Spielen wog vor einem Jahr zu schwer, die Viertelfinals wurden deutlich verpasst. Insofern dürfte die Begegnung gegen Norwegen für den weiteren Turnierverlauf wegweisenden Charakter haben. Dies umso mehr, als die Nordländer das erste Spiel gegen Co-Gastgeber Frankreich 3:2 für sich entschieden. Mit einem weiteren Sieg nach 60 Minuten würde der Vorsprung auf die Schweizer bereits vier Punkte betragen.

Die Norweger können auch in diesem Jahr auf den NHL-Flügelstürmer Andreas Martinsen von den Montreal Canadiens zählen, der vor einem Jahr gegen die Schweiz den 4:3-Siegtreffer erzielt hat. Zu den Leistungsträgern gehört auch Patrick Thoresen, in der vergangenen NLA-Saison der zweitbeste Skorer der ZSC Lions. Der 33-Jährige trumpfte gegen Frankreich mit zwei Toren gross auf. Ausserdem kommen neun Spieler aus der höchsten schwedischen Liga, drei davon waren bei Champions-League-Sieger Frölunda Göteborg tätig. Das unterstreicht die Qualität der Norweger.

Wer bei den Schweizern das Tor hütet, darüber gab Fischer keine Auskunft. Es darf jedoch davon ausgegangen werden, dass diesmal Leonardo Genoni zum Zug kommt. "Wir nehmen aus dem Spiel gegen Slowenien auch sehr viel Gutes mit", sagte Fischer. "Während 40 Minuten zeigten wir, zu was wir fähig sind. Beim Puck- und Game-Management müssen wir uns jedoch stark verbessern."

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SDA-ATS