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Die Schweiz muss sich im Davis-Cup-Achtelfinal gegen Belgien geschlagen geben. Die Entscheidung in Lüttich fällt erst im letzten Einzel. Adrien Bossel unterliegt David Goffin mit 4:6, 0:6, 4:6.

Das Schweizer Team sorgte in Wallonien für Licht und Schatten. Für die Highlights sorgte indessen ein einzelner Spieler. Wie früher mit Roger Federer oder Stan Wawrinka stellten die Schweizer in Lüttich erneut ein Einmann-Team. Henri Laaksonen (ATP 344) entpuppte sich als unumstrittener Held. Am Freitag feierte der 22-Jährige mit finnischen Wurzeln nach einem 0:2-Satzrückstand gegen Ruben Bemelmans (ATP 116) den ersten Sieg. Am Sonntagnachmittag gelang ihm das nächste wundersame Comeback: Gegen Steve Darcis (ATP 102) setzte er sich in drei Stunden und 58 Minuten mit 6:3, 3:6, 3:6, 7:6 (7:5), 6:1 durch.

Adrien Bossel (ATP 321) bestritt mit 28 seine ersten Davis-Cup-Partien. Im Doppel wusste er mit seinem Netzspiel zu gefallen, am Sonntag im entscheidenden Einzel stand er gegen den eingewechselten belgischen Teamleader David Goffin (ATP 21) hingegen auf verlorenem Posten. Erst im dritten Satz verlor Bossel nicht gleich sein erstes Aufschlagspiel. Nach anderthalb Stunden hatte Goffin bereits gewonnen (6:4, 6:0, 6:4).

Das Szenario, als Titelhalter im Jahr danach abzusteigen, erscheint für die Schweizer Equipe nicht ausgeschlossen. Waterloo ist von Lüttich bloss noch 100 km entfernt. Für das Abstiegs-Playoff im September hat Stan Wawrinka noch nicht zugesagt und Roger Federer im Prinzip schon abgesagt. Der Kreis der möglichen Gegner ist noch gross: Kroatien, Kolumbien, Ekuador, Usbekistan, Neuseeland, Indien, Holland, Schweden, die Slowakei, Rumänien, Ukraine oder Polen. Den Heimvorteil auf sicher hätte die Schweiz einzig gegen Neuseeland, Indien, Holland, Schweden und Rumänien. Ausgelost wird im Juli. Die meisten dieser Nationen sind indessen stärker, als es über dieses Wochenende die Belgier in den ersten vier Partien (ohne Goffin) waren.

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SDA-ATS