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Die Kernmaterialbestände der Schweizer AKW-Betreiber im Ausland sind Ende 2010 auf über 1900 Tonnen gestiegen. Die Zunahme ist auf die unbefristete Betriebsbewilligung für das AKW Mühleberg zurückzuführen.

Ursprünglich verfügte das AKW Mühleberg über eine Betriebsbewilligung bis Ende 2012. Nachdem der Bund Ende 2009 die Bewilligung in eine unbefristete umgewandelt hatte, konnten die Betreiber für einen längeren Betrieb planen und kauften entsprechend im Ausland Kernmaterial ein.

Die gesamten Kernmaterialbestände, die in Schweizer Besitz stehen, aber im Ausland gelagert sind, nahmen vor allem deswegen um 14,8 Prozent auf 1938 Tonnen zu, wie das Bundesamt für Energie (BFE) am Montag mitteilte. Das Material befindet sich in verschiedenen Stufen der Verarbeitung in Anlagen in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Schweden und in den USA.

Vor allem die Menge an Natururan stieg im Jahr 2010 an: Sie nahm um 169 auf 1545 Tonnen zu. Vom schwach angereicherten Uran lagerten 205 Tonnen im Ausland (+80 Tonnen), vom Wiederaufbereitungs-Uran unverändert 187 Tonnen.

Keine Angaben über Lagerbestände in der Schweiz

Ebenfalls praktisch unverändert wie in den Vorjahren lagerten 1,3 Tonnen des hochgiftigen Plutoniums im Ausland. Der grösste Teil davon stammt aus abgebrannten Brennelementen, die wiederaufbereitet werden sollen.

Keine Angaben macht das BFE über das Kernmaterial, das sich in der Schweiz befindet. Zwar werde "jedes Gramm" in einer Statistik erfasst, diese sei aber nicht öffentlich, sagte BFE-Sprecherin Marianne Zünd auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Kernmaterialbestände im Ausland werden seit 2005 erfasst und veröffentlicht.

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SDA-ATS