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Der Schweizer Architekt Roger Diener wird am 4. Mai in Dresden mit der Heinrich-Tessenow-Medaille 2011 ausgezeichnet. Damit würdigt die gleichnamige Gesellschaft das "von einer bemerkenswerten und beispielhaften Haltung geprägte Werk" des Baslers.

Mit seinen Entwürfen stelle Diener dem auf schnellen Konsum und Verbrauch zielenden Bauen eine Architektur mit sparsam verwendeten einfachen Mustern, Typologien und Mitteln gegenüber, begründete die Jury ihre Wahl. Es handele sich "um eine zuweilen sachlich-herbe Architektur, zu welcher der Zugang erst mit der Zeit und dafür umso nachhaltiger" gelinge.

Der 1950 geborene Diener arbeitet in dem von seinem Vater gegründeten Architekturbüro Diener&Diener, das in Basel und Berlin rund 50 Mitarbeiter hat. Sie entwerfen Gebäude für Verwaltung, Ausbildung oder Kultur sowie Masterpläne für grössere städtische Gebiete - Neubauten oder Erweiterungen von Baudenkmälern.

Im Porfolio stehen Firmensitze, ein Einkaufszentrum, die Schweizer Botschaft und das Pergamon Museum in Berlin, die Zeche Zollverein in Essen oder das Denkmal für die 1938 zerstörte Leipziger Synagoge.

Die Medaille wird seit 1963 in Erinnerung an den Architekt und Baumeister Heinrich Tessenow (1876-1950) vergeben.

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SDA-ATS