Die Schweizer Wirtschaft hat im Juli weniger Waren exportiert und importiert als im Vormonat. Unter dem Strich resultierte ein leicht tieferer Handelsbilanzüberschuss von 1,15 Milliarden Franken.

Auf saisonbereinigter Basis gegenüber dem Vormonat sanken die Exporte im Berichtsmonat nominal um 3,0 Prozent auf 18,21 Milliarden Franken. Bei den Importen resultierte derweil ein Minus von 2,8 Prozent auf 17,05 Milliarden Franken. Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) schrieb am Dienstag von einer "Verlangsamung auf hohem Niveau".

Der Rückgang bei den Exporten sei allerdings auf breiter Front erfolgt. So waren laut den Angaben auf saisonbereinigter Basis etwa die Ausfuhren von chemisch-pharmazeutischen Produkten, von Uhren sowie von Maschinen und Elektronik rückläufig.

Geografisch sei der Rückgang eine Folge geringerer Ausfuhren nach Europa (-9,2%). Nach Asien (+7,2%) wurden hingegen deutlich mehr Waren made in Switzerland verkauft. Auch bei den Ausfuhren nach Nordamerika ging es aufwärts, wenn auch mit +0,7 nur minimal.

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