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Internationale Kunden bleiben für Schweizer Banken trotz schärferen Steuervorschriften und neuen Regulierungen zentral. Doch die Finanzplätze Singapur und Hongkong wachsen im Private Banking schneller. Potenzial liegt vor allem im Geschäft mit den Superreichen.

In der spezialisierten Beratung für äusserst vermögende Kunden (UHNWI) liegen für Schweizer Banken Möglichkeiten, zusätzliche Erträge zu generieren, wie aus einer am Donnerstag publizierten Studie der Schweizerischen Bankiervereinigung SwissBanking (SBVg) sowie der Boston Consulting Group hervorgeht. Gelder fliessen in Zukunft vor allem aus den Schwellenländern. Aus entwickelten Ländern hingegen werden die Volumen zurückgehen.

Insgesamt werden die Erträge im Private Banking, wo Kundenvermögen ab einer halben Million betreut werden und das grenzüberschreitende Vermögensverwaltungsgeschäft abgewickelt wird, bis 2018 jährlich um 2,8 Prozent wachsen. Sie betragen dann 30,3 Mrd. Franken. Der Bruttoertrag aller Geschäftsfelder wird sich bis 2018 auf 61,6 Mrd. Fr. belaufen, was einem jährlichen Plus von 2,5 Prozent entspricht.

Zwischen 2010 bis 2013 betrug das Wachstum durchschnittlich 1,1 Prozent. Ein weiterer zentralen Wachstumsbaustein sehen die Autoren der Studie im Firmenkundengeschäft in Zusammenarbeit mit dem Investmentbanking.

Kosten durch Regulierung

Als eine der grossen Herausforderungen nannten die Studien- Verantwortlichen am Donnerstag vor den Medien die Regulierungen und die damit verbundenen Kosten. Vor allem kleinere Banken kommen dadurch unter Druck. Es wird wahrscheinlich zu weiteren Konsolidierungen in der Branche kommen.

Der internationale Marktzugang bleibt einer der Unsicherheitsfaktoren. Die Autoren erkennen auf globaler Ebene einen Trend "zur formalen Konvergenz" von regulatorischen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Dennoch sei Differenzierung möglich und zwar bei der Umsetzung der internationalen Regulierungen.

Dort, wo die Schweiz die internationalen Standards weniger pragmatisch umsetze als andere Länder handle sie sich Standortnachteile ein.

Der Schweizer Bankenplatz müsse eine klare Positionierung haben, nannte Claude-Alain Margelisch, Vorsitzender der SBVg-Geschäftsleitung, eine der Konklusionen aus der Studie. Die Schweizer Banken sollten weiter geschlossen auftreten. Es gäbe immerhin mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Zudem sollten die Banken international gemeinsam mit den Behörden Standortmarketing betreiben.

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SDA-ATS