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Bern - Aus Rumänien dürfen keine Pferde mehr in die Schweiz importiert werden. Dies hat das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) entschieden. Grund ist die in Rumänien grassierende Blutarmut der Pferde, die so genannte Equine Infektiöse Anämie (EIA).
In der Schweiz ist die Krankheit, die für Menschen ungefährlich ist, bisher nicht aufgetreten. In Rumänien jedoch hat sie allein letztes Jahr rund 6000 Tiere befallen. Über den Pferdehandel ist sie auch schon in andere europäische Länder verschleppt worden.
Für die Schweiz hat das Verbot kaum Folgen, da ohnehin nur wenige Pferde aus Rumänien in die Schweiz eingeführt werden, wie das BVET in einer Medienmitteilung vom Mittwoch schreibt. Das Bundesamt mahnt aber zur Vorsicht bei Importen aus anderen Ländern - etwa Italien oder Frankreich -, wo die EIA immer wieder ausbricht.
Die ansteckende Blutarmut der Pferde kann bei den Tieren hohes Fieber, Abmagerung und manchmal gar den Tod zur Folge haben. Die Symptome können aber auch viel schwächer ausgeprägt sein. Einmal befallene Tiere bleiben für andere lebenslang ansteckend. Sie müssen deshalb getötet werden, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

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SDA-ATS