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Schweizer Börse schliesst tiefer - Banken erholen sich

Dieser Inhalt wurde am 21. Mai 2010 - 20:02 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - Auch am letzten Tag vor dem Pfingstwochenende hat Europas Schuldenkrise der Schweizer Börse Verluste beschert. Ausserdem bereite den Anlegern die Aussicht auf eine stärkere Regulierung der Finanzbranche Kopfschmerzen.
Der SMI schloss um 0,9 Prozent tiefer bei 6206,59 Punkten. Bei 6117 Punkten hatte der Index am Nachmittag ein neues Jahrestief erreicht. Der SMI stand damit wieder so tief wie vor der Verabschiedung des Euro-Rettungspakets. Der breite SPI sank um 0,7 Prozent auf 5482,85 Zähler.
Händler verwiesen auch auf den negativen Einfluss des kleinen Eurex-Verfalls, der einzelne Titel übermässig unter Druck setzte. So gehörten die als defensiv geltenden Schwergewichte Nestlé (-2,1 Prozent) und Roche (-2,2 Prozent) zu den grössten Verlierern.
Unter den grössten Verlierern waren OC Oerlikon (-7,8 Prozent), die ihre Berg- und Talfahrt der vergangenen Tage fortsetzte.
Dagegen konnten die Bank-Aktien gegen Handelsende ihre Verluste eingrenzen. Die SVP hatte zuvor erklärt, das UBS-Steuerabkommen mit den USA nun doch unter bestimmten Bedingungen nicht ablehnen zu wollen.
UBS legten um 0,7 Prozent auf 15.51 Fr. zu. Credit Suisse stiegen um über ein Prozent, und Julius Bär sogar um gut zwei Prozent. Trotz zwischenzeitlicher Verluste konnten ABB um fast zwei Prozent zulegen. Der Elektrotechnikkonzern hat einen Auftrag über 166 Mio. Dollar aus Arabien an Land gezogen.
Zu den raren Gewinnern gehörten die Aktien der Biotechnologie-Firma Cytos, die mit einem Kurssprung von 19 Prozent auf gute klinische Testergebnisse für einen Asthma-Impfstoff reagierten.
Logitech rückten 1,2 Prozent vor. Der Computerzubehör-Hersteller verspricht sich von dem jüngst vorgestellten Google TV ein kräftiges Umsatzwachstum.

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