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Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Dominierender Unsicherheitsfaktor sei weiterhin die Schuldenkrise in Europa gewesen, sagte ein Händler.

Insbesondere die Diskussionen um eine Umschuldung Griechenlands hätten Unruhe gebracht, aber auch der verschlechterte Ausblick der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) zur Kreditwürdigkeit Italiens haben die Märkte belastet. Hinzu seien Sorgen um das Wirtschaftswachstum in den USA und China gekommen, hiess es. Der neue Vulkanausbruch in Island erhöhte die Nervosität zusätzlich.

Der Schweizer Schwergewichte-Index SMI ging 1,42 Prozent tiefer bei 6437,82 Punkten aus dem Handel. Der breite SPI verlor 1,47 Prozent auf 5924,71 Punkte.

Grössere Abgaben im SMI verzeichneten konjunktursensitive Titel. Der Luxusgüterkonzern Richemont gab zum Wochenstart um 3,4 Prozent nach, die Papiere des Uhrenkonzerns Swatch verloren 2,0 Prozent. Wachstumssorgen in den USA und China belasteten dem Vernehmen nach besonders den Luxusgütersektor.

Deutliche Verluste unter den Bluechips mussten auch Sonova (-3,3 Prozent) am Vortag der Bilanzmedienkonferenz hinnehmen. Swiss Life (-3,3 Prozent) und andere Finanztitel litten unter den anhaltenden Unsicherheiten wegen der Eurokrise.

Die defensiven Pharmaschwergewichte Roche (-1,6 Prozent) und Novartis (-1,2 Prozent) konnten sich dem Abgabedruck kaum entziehen. Nestlé verloren moderate 0,3 Prozent. Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck schloss in einem Zeitungsinterview eine Neuauflage des Aktienrückkaufprogramms nicht aus.

Am breiten Markt verloren Swissmetal 4,8 Prozent. Der Kupferprodukte-Hersteller verschob die Generalversammlung und kündigte einen Kapitalschnitt mit nachfolgender Kapitalerhöhung an. Zudem prüft das Unternehmen einen Verkauf des Werksgeländes in Dornach.

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SDA-ATS