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Erfolgreicher Auftakt für die Schweizer Beckenschwimmer in Glasgow: Die 4x100-m-Crawlstaffel der Frauen unterbietet im EM-Final in 3:38,85 den Landesrekord und klassiert sich im 7. Rang.

Am ersten von sieben Wettkampftagen der Schwimm-Europameisterschaften in Glasgow sorgten aus nationaler Sicht die Schweizer Crawlerinnen für die Highlights. In der Besetzung Maria Ugolkova, Sasha Touretski, Nina Kost und Noémi Girardet blieb die 4x100-m-Staffel gleich zweimal unter dem Schweizer Rekord.

Als Vorlauf-Fünfte am Morgen senkte das Swiss-Swimming-Quartett die Bestmarke zunächst um 1,02 Sekunden auf 3:40,00. Einige Stunden später im Final benötigten die Schweizerinnen vor allem dank Touretskis und Kosts Steigerung gar nur 3:38,85. Zu den drittklassierten Däninnen fehlten weniger als zwei Sekunden.

Gold ging in 3:34,65 an die Französinnen, die um zwölf Hundertstel vor den Niederländerinnen blieben.

Kost auch über 50 m mit Rekord

Kost (11. Platz) und Touretski (12.) überzeugten in Glasgow auch über 50 m Crawl. Im Halbfinal fehlten beiden zum Vorstoss in den Final der Top 8 weniger als zwei Zehntel.

Die schweizerisch-deutsche Doppelbürgerin Kost, die erst unmittelbar vor EM-Beginn die Startberechtigung für die Schweiz erhalten hatte, unterbot in 25,21 den Landesrekord vom Juli 2016 um fünf Hundertstel. Touretski, die bisherige Inhaberin der Bestmarke, war in 25,22 nur um einen Hundertstel langsamer.

Thierry Bollin schied über 50 m Rücken ebenfalls im Halbfinal aus. Der Berner verpasste in 25,47 seine persönliche Bestzeit um knapp zwei Zehntel und klassierte sich im 15. Rang. Zum Finaleinzug war eine Zeit von 24,96 gefordert.

Hingegen Svenja Stoffel (23. Platz) und Leonie Richter (35.) über 100 m Delfin sowie Yannick Käser (21.) und Jacques Läuffer (37.) über 100 m Brust schieden alle in den Vorläufen aus.

Die ersten Goldmedaillen in Glasgow gingen an den Ukrainer Michailo Romantschuk (400 m Crawl) und die Französin Fantine Lesaffre (400 m Lagen). Über 4x100 m Crawl der Männer siegte Russland.

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SDA-ATS