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Die Schweizer Springreiter-Equipe liegt an der EM in Göteborg nach dem ersten Tag auf Medaillenkurs. Das Team führt in der Zwischenwertung 1,63 Punkte vor Frankreich und 2,06 Zähler vor Schweden.

Romain Duguet, Martin Fuchs und Steve Guerdat korrigierten den mässigen Auftritt der Startreiterin Nadja Peter-Steiner, die das Streichresultat lieferte. Der Olympiasieger Frankreich und der Gastgeber Schweden wurden allerdings nicht vorentscheidend distanziert. Innerhalb eines Abwurfs (4 Punkte) liegen auch noch Irland und Spanien.

Ein Jagdspringen bildete die erste Wertungsprüfung, massgebend war die Zeit. Ein Abwurf wurde mit vier Sekunden Zuschlag bestraft. Vier Sekunden tragen in der Umrechnung für das Gesamtklassement zwei Strafpunkte ein.

Das Schweizer Männer-Trio ist auch mit Blick auf das Einzelklassement stark unterwegs. In Führung liegt der Lokalmatador Peder Fredricson. Er durchmass den Parcours auf All In in 75,50 Sekunden. Guerdat mit Bianca (4./0,84 Punkte Rückstand), Fuchs auf Clooney (7./2,03) und Romain Duguet im Sattel von Twentytwo des Biches (11./2,28) liegen allesamt in Schlagdistanz. Innerhalb eines Abwurfs scheinen insgesamt 24 Reiterinnen und Reiter in der Rangliste auf. Den Parcours nahmen 81 Paare in Angriff, 17 Nationen stellen eine Equipe.

Der Kampf um die Team-Medaillen wird am Donnerstagnachmittag und Freitagabend in je einem Umgang analog zu einem Nationenpreis fortgesetzt. In erster Linie sind wieder Nullfehlerritte und nicht Bestzeiten gefragt. Der Punkterückstand nach den drei Parcours wird auch in die zwei Durchgänge vom Sonntag mitgenommen, wenn der Europameister erkoren wird.

Umschwung eingeleitet

Den Umschwung für die Schweiz leitete Duguet ein. Er zeigte mit Twentytwo des Biches einen starken Ritt - mit der 10-jährigen Stute hatte er Anfang April in den USA in Omaha den 2. Rang erreicht. Das Paar absolvierte den Parcours in flottem Tempo ohne Fehler. Er habe die Wende vor der Schlusslinie grosszügiger geritten als geplant, da zu Beginn der Prüfung an den letzten Hindernissen viele Fehler aufgetreten seien. "Dieser Weg war es wert, um null zu bleiben", meinte er.

Fuchs ging im Sattel von Schimmel Clooney mehr Risiko ein als Duguet, auch mit Blick auf das Einzelklassement. "Ich wollte unter die Top acht. Dieses Ziel habe ich erreicht", hielt er fest. Der gebürtige Zürcher schlug wie Duguet bei der letzten Wendung einen grossen Bogen. "Weil zuvor alles super geklappt hatte, investierte ich diese Zeit", sagte er.

Guerdat hatte einzig am Wassergraben einen heiklen Moment zu überstehen. Seine Stute Bianca begann zu schauen, ihre Galoppschritte wurden kürzer und kürzer. Aus diesem Grund sprang sie rund einen Meter vor dem Wasser ab, meistere das Hindernis aber mit einem gewaltigen Flug.

Nadja Peter-Steiner, die Novizin in der Schweizer Equipe, war über ihre Premiere mit Saura de Fondcombe nicht glücklich. "Ein Fehler ist ein Fehler zuviel", hielt sie fest. Die Stange fiel in der Zweifach-Kombination auf der Schlusslinie. "Ich hatte das Gefühl gehabt, ich sei korrekt angeritten", sagte die Schwyzerin, was von ihrem Umfeld bestätigt wurde.

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SDA-ATS