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Die Schweizer Exporte nach China liegen auf einem hohen Level. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann besuchte im April 2016 im Rahmen seiner China-Reise auch das Swiss Center in Shanghai. (Archiv)

Keystone/ChenHe f80fhe@126.com

(sda-ats)

Die Schweiz hat 2016 Waren im Wert von 14,7 Milliarden Franken nach China und Hongkong exportiert. Während die Ausfuhren nach Festlandchina um fast 10 Prozent zulegten, brachen jene nach Hongkong - vor allem wegen schwacher Uhrenexporte - um über 15 Prozent ein.

Die Schweizer Exporte nach China und Hongkong legten damit innert Jahresfrist nur leicht von 14,67 Milliarden auf 14,69 Milliarden Franken zu. 2016 resultierte ein Handelsbilanzüberschuss von 1,3 Milliarden Franken.

Die Schweiz sei damit eines von sehr wenigen Ländern, die über eine positive Handelsbilanz mit China inklusive Hongkong verfüge, ohne Rohstoffe zu exportieren, heisst es in einer Mitteilung der Swiss Centers China (SCC) vom Dienstag. Die Swiss Centers in China bieten Dienstleistungen und Räumlichkeiten für KMUs, die in den chinesischen Markt wollen und helfen ihnen, Risiken zu minimieren.

Festlandchina Top - Hongkong Flop

Auf einen Rekordstand von 9,8 Milliarden Franken oder um knapp 10 Prozent erhöhten sich im vergangenen Jahr die Schweizer Ausfuhren nach Festlandchina. In den letzten zehn Jahren hätten sich die Exporte damit fast verdreifacht, schreiben die SCC.

Dafür verantwortlich waren Pharmaexporte, die im Vergleich zum Vorjahr um fast 29 Prozent anstiegen. Schweizer Pharmaunternehmen exportierten 2016 Waren im Wert von 4,3 Milliarden Franken nach Festlandchina.

Weniger gut lief es 2016 für die Schweizer Maschinenindustrie. Der Wert ihrer Exporte nach Festlandchina sank um gut 2 Prozent auf 2,1 Milliarden Franken.

Werden die Exporte nach China und Hongkong zusammen gerechnet, sind Uhren und Präzisionsinstrumente immer noch die wichtigste Warengruppe. Der Wert dieser Exporte belief sich 2016 auf 6,3 Milliarden Franken.

Das kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die Exporte nach Hongkong, dem globalen historischen Schlüsselmarkt der Schweizer Uhrenbranche, 2016 um über 18 Prozent einbrachen. Dadurch gingen auch die Gesamtexporte in die chinesische Sonderverwaltungszone um über 15 Prozent zurück.

Die Hauptgründe für den Einbruch der Uhrenexporte sind die chinesischen Antikorruptionsinitiative und eine kürzlich eingeführte Steuer auf Luxusgüter. Laut den SCC sind die Schweizer Exporte nach Hongkong aufgrund der schwachen Uhrenexporte in den letzten zwei Jahren rückläufig. Zur gleichen Zeit sei aber die Entwicklung in Festlandchina überaus positiv.

Zuversicht für 2017

Die SCC erwarten, dass im laufenden Jahr die Schweizer Exporte nach China ansteigen werden. Mit der Transformation der chinesischen Volkswirtschaft hin zu einer vom privaten Sektor angetriebenen unternehmerischen Wirtschaft werde es auch neue Geschäftschancen für Schweizer Unternehmen geben.

Laut einer Umfrage bei Schweizer Unternehmen in China erwarten denn auch über zwei Drittel von ihnen 2017 höhere oder bedeutend höhere Umsätze als im vergangenen Jahr. Fast die Hälfte der Befragten rechnet damit, dass die Geschäfte profitabel oder sehr profitabel sein werden.

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SDA-ATS