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Genf - Die Schweizer Flughäfen haben sich nach dem krisenbedingten Sinkflug vom vorletzten Jahr erholt. Zürich, Genf und Basel verzeichneten 2010 wieder Zunahmen der Passagierzahlen. Der grösste Flughafen in Zürich-Kloten machte gar ein Rekordergebnis.
Das Rekordergebnis wurde trotz Vulkanausbruch in Island und einem strengen Winteranfang erzielt, wie die Flughafen Zürich AG am Mittwoch mitteilte. Mit 22,9 Millionen erhöhte sich die Zahl der Passagiere um 4,3 Prozent. Die bisherige Höchstmarke war mit rund 22,7 Millionen Passagieren im Jahr 2000 erreicht worden.
Das Frachtvolumen am Flughafen Zürich nahm gegenüber dem Vorjahr um 19,3 Prozent zu. Insgesamt wurden 411'037 Tonnen transportiert. Um 2,5 Prozent gestiegen ist die Zahl der Starts und Landungen. Der Flughafen Zürich verzeichnete 268'765 Flugbewegungen.
"Historischer Rekord" in GenfEbenfalls sehr gut abgeschlossen hat der zweitgrösste Flughafen im Land, der Internationalen Flughafens Genf (AIG). Die Verantwortlichen sprachen von einem "historischen Rekord". Knapp 12 Millionen Flugpassagiere wurden 2010 von Genf-Cointrin aus befördert. Das sind rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Frachtverkehr legte der Flughafen um rund einen Drittel auf 60'781 Tonnen zu.
Auch in Basel-Mülhausen herrscht wieder Aufwind. Der EuroAirport (EAP) legte bei den Passagierzahlen im vergangenen Jahr um 7 Prozent zu. 4,1 Millionen Fluggäste wurden befördert, das sind rund 300'000 mehr als im Vorjahr. Bei der Fracht wurde am EuroAirport eine Zunahme um 26 Prozent auf 107'000 Tonnen registriert.
Die EAP-Verantwortlichen führten das Passagierwachstum vor allem auf die Stationierung von drei zusätzlichen Maschinen der Airlines Easyjet und Air Berlin zurück.
Bern-Belp: "Kleinster" der Grossen mit RückgangDagegen registrierte der Flughafen Bern-Belp 2010 einen Rückgang der Passagierzahlen. Mit 101'285 wurden 6 Prozent weniger Passagiere befördert als im Vorjahr. Die Flughafenbetreiberin Alpar AG Bezeichnete den Vulkanausbruch auf Island und die Tourismuskrisen in Griechenland und Tunesien als Gründe dafür.

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SDA-ATS