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Wegen der Angst vor einer Ansteckung mit dem Darmbakterium EHEC ist in der Schweiz der Verkauf von Gurken aus inländischer Produktion stark rückläufig. Je nach Region sank der Absatz bis zu 50 Prozent. Die Produzenten versichern, Schweizer Gemüse sei EHEC-frei.

Gurken würden in der Schweiz überall produziert, sagte am Dienstag Simone Kamber, Leiterin Anbautechnik beim Verband schweizerischer Gemüseproduzenten (VSGP), auf Anfrage. Der Absatzrückgang habe letzte Woche eingesetzt, richtig spürbar sei er seit Montag dieser Woche, und zwar in allen Regionen.

"Es ist regional sehr unterschiedlich", sagte Kamber. "Je nach Region werden bis zu fünfzig Prozent weniger Gurken bestellt." Die entsprechenden finanziellen Einbussen für die Produzenten konnte Kamber nicht beziffern.

Vom Absatzrückgang seien ausschliesslich Gurken betroffen. Ausländische Gurken sind momentan in der Schweiz wegen des grossen inländischen Angebots kaum im Verkauf.

Schweizer Gemüse sei EHEC-frei und könne unter Einhaltung der üblichen Hygienemassnahmen weiterhin bedenkenlos konsumiert werden. Dies versicherten am Dienstag der VSGP sowie Bio Suisse, die Vereinigung Schweizer Biolandbau-Organisationen, und SWISSCOFEL, der Verband des Schweizer Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhandels.

In der Schweiz sei in Frischgemüse-Kulturen der Einsatz von Klärschlamm in jeder Form verboten; Frischmist und Jauche würden während der Kulturzeit nie eingesetzt. Und der letzte Waschgang des Gemüses erfolge immer mit frischem Trinkwasser. Also könne man auch "bedenkenlos Schweizer Gurken konsumieren".

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SDA-ATS