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Dem Schweizer Eishockey-Nationalteam misslingt der Start ins Olympia-Turnier. In einer einseitigen Partie unterliegt das Team von Patrick Fischer Gruppenfavorit Kanada im ersten Vorrundenspiel 1:5.

Die Schweiz hatte sich für seinen ersten Auftritt in Pyeongchang gegen den neunmaligen Olympiasieger einiges vorgenommen. Gerne erinnerte man sich an den unvergesslichen 2:0-Erfolg an den Winterspielen 2006 in Turin zurück, als die Kanadier noch mit allen NHL-Stars angetreten waren.

Zwölf Jahre danach erlebte der Schweizer Optimismus in Pyeongchang jedoch einen jähen Dämpfer. Schon nach drei Minuten gingen die Kanadier durch René Bourque in Führung, keine fünf Minuten später erhöhte Berns Verteidiger Maxim Noreau im Powerplay auf 2:0. Mit einem Doppelschlag innert 52 Sekunden durch Bourque und Wojtek Wolski zogen die Kanadier zu Beginn des Mitteldrittels vorentscheidend auf 4:0 davon.

Moser wie 2014 in Sotschi

Die Schweizer ihrerseits liessen im Angriff einiges vermissen und leisteten sich im Defensivspiel zu viele Fehler. Leonardo Genoni, der nach dem 0:4 durch Jonas Hiller ersetzt wurde, traf bei den Gegentoren jedoch keine Schuld. Erst im Schlussdrittel vermochten sich die Schweizer zu steigern und wurde mit dem Ehrentreffer durch Simon Moser (48.) belohnt. Der SCB-Stürmer war bereits im Startspiel vor vier Jahren in Sotschi (1:0 gegen Lettland) einziger Schweizer Torschütze gewesen.

Die Schweiz tat sich nicht zum ersten Mal in der jüngsten Vergangenheit mit dem Einstieg an einem Grossanlass schwer. Von den letzten vier WM-Startpartien gingen drei verloren, darunter die Penaltypleiten gegen die Aufsteiger Österreich (2015) und Kasachstan (2016). Selbst der 5:4-Erfolg nach Penaltyschiessen im letzten Mai gegen Aufsteiger Slowenien fühlte sich nach einer 4:0-Führung letztlich wie eine Niederlage an.

Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Schweizern nicht. Bereits am Samstag um 8.40 Uhr Schweizer Zeit treffen die "Eisgenossen" im zweiten von drei Gruppenspielen auf Südkorea. Ein Sieg gegen den Gastgeber, der sein Startspiel gegen Tschechien nach früher Führung nur 1:2 verlor, ist dabei Pflicht.

Telegramm:

Schweiz - Kanada 1:5 (0:2, 0:2, 1:1)

2802 Zuschauer. - SR Jerabek/Olenin (CZE/RUS), Dahmen/Otmachow (SWE/RUS). - Tore: 3. Bourque (Lee, Roy) 0:1. 8. Noreau (Lee, Roy/Ausschluss Ruefenacht) 0:2. 25. (25:00) Bourque (Roy/Ausschluss Hollenstein) 0:3. 26. (25:52) Wolsky (Noreau) 0:4. 48. Moser (Ruefenacht, Ambühl/Ausschluss Roy) 1:4 (ohne Torhüter). 55. Wolsky (Kelly, Ebbett) 1:5 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 3mal 2 Minuten gegen Kanada.

Schweiz: Genoni (25:52 Hiller); Furrer, Diaz; Untersander, Blum; Du Bois, Geering; Schlumpf; Moser, Suter, Ambühl; Haas, Hollenstein, Praplan; Corvi, Scherwey, Bodenmann; Almond, Schäppi, Ruefenacht; Herzog.

Kanada: Scrivens; Robinson, Lee; Noreau, Genoway; Goloubef, Gragnani; Stollery; Bourque, Roy, Brulé; Thomas, Raymond, Kelly; Vey, Ebbett, Wolski; O'Dell, Howden, Klinkhammer; Lapierre.

Bemerkungen: Schweiz ohne Hofmann, Stephan und Loeffel (alle überzählig). - Lattenschuss Klinkhammer (19.). - Timeout Schweiz (25:52). - Schüsse: Schweiz 29 (8-8-13); Kanada 28 (7-14-7). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 1/3; Kanada 2/3.

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SDA-ATS