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Gegenüber dem Vorjahr ist die Belegung der Jugendherbergen in der Schweiz 2010 praktisch konstant geblieben. Abgenommen hat hingegen das Bedürfnis nach moderner Lagerfeuerromantik: Die Campingplätze verzeichneten 10 Prozent weniger Übernachtungen.

Nach der am Freitag veröffentlichten Jahresübersicht des Bundesamts für Statistik (BFS) generierten die 419 erfassten Campingplätze nur noch 3,3 Millionen Übernachtungen. Die grössten Einbussen musste die Region Neuenburg/Jura/Berner Jura mit einem Minus von 23,4 Prozent verschmerzen, gefolgt vom Berner Oberland mit 17,8 Prozent weniger Übernachtungen.

Aufgeteilt nach der Herkunft trugen die ausländischen Gäste mit einem Minus von 11 Prozent und die inländischen Gäste mit einem Minus von 9,3 Prozent zum Rückgang bei. 53 Prozent der Logiernächte gehen auf das Konto von Schweizer Campingfreunden.

An der Spitze der ausländischen Camper standen die Deutschen mit 559'000 Übernachtungen (-15%), gefolgt von den Niederländern (521'000/-5%) und den Briten (91'000/-3,8%). Bei den US-amerikanischen Gästen mit 5800 Übernachtungen betrug der Ausfall 31 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller Feriengäste betrug 3,5 Nächte.

Jugendherbergen stabil

Die 56 Jugendherbergen in der Schweiz verzeichneten ihrerseits total 939'000 Logiernächte (-0,8 Prozent). Mit einem Minus von 8,5 beziehungsweise 8,1 Prozent mussten das Wallis und Graubünden die grössten Einbussen hinnehmen.

58 Prozent oder 545'000 Übernachtungen (-1,5%) gehen auf das Konto der Schweizer Klientel. Die ausländischen Gäste erreichten mit 394'000 Logiernächten eine leichte Zunahme um 0,2 Prozent.

Auch bei den Jugendherbergen stehen deutsche Gäste stehen mit 141'000 Einheiten (+0,1%) an der Spitze der Liste ausländischer Gäste. Es folgen Frankreich und Grossbritannien mit 29'000 (+7,2%) beziehungsweise 26'000 Einheiten (+1%). Schweizweit lag die durchschnittlicher Aufenthaltsdauer bei 2 Nächten.

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SDA-ATS