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Die Schweizer sind zwar Vize-Europameister beim Suchen von Produkten und Dienstleistungen mit dem Handy. Allerdings zeigen sie sich vergleichsweise zurückhaltend beim Einkauf übers Smartphone, wie aus einer Studie des Suchmaschinenkonzerns Google hervorgeht.

96 Prozent der Smartphone-Besitzer haben auf ihrem Alleskönnerhandy nach einem Produkt oder einer Dienstleistung gesucht, wie Google-Schweiz-Chef Patrick Warnking am Donnerstag vor den Medien in Zug sagte. Aber lediglich die Hälfte (52 Prozent) tätigt mit ihrem Gerät auch mindestens einmal pro Monat auch Einkäufe, wie aus der Onlinebefragung von 1000 erwachsenen Schweizern im Alter zwischen 18 und 64 Jahren hervorgeht.

Damit liegen die Schweizer zwar bei der Suche von unterwegs aus hinter den Deutschen (97 Prozent) an der Spitze, aber nicht beim Shoppen. Europameister beim Einkaufen mit dem Handy sind wie im Fussball die Spanier. 64 Prozent von ihnen kaufen mindestens einmal pro Monat mit dem Mobiltelefon ein. Damit liegen sie europaweit zuvorderst vor den Iren (60 Prozent) und den Italienern (59 Prozent).

Wenig handyfreundliche Webseiten

Hier würden die Schweizer Unternehmen eine Chance verpassen. Viele hätten zwar tolle Läden oder Markenauftritte, hätten aber fürs Handy angepasste Webseiten vernachlässigt, sagte Warnking. Die Webseiten auch renommierter Unternehmen seien oft wenig benutzerfreundlich für die deutlich kleineren Bildschirme der Handys.

Dadurch entgehen den Firmen Geschäfte. Denn am Handy geben die Leute mehr Geld aus als am Computer. Bei Männern seien die Kaufpreise um 13 Prozent höher, bei Frauen um 4 Prozent, sagte der Chef der Online-Auktionsplattform Ricardo.ch, Heiner Kroke.

Derzeit gaben aber fast drei Viertel der Befragten in der Google-Studie an, für Einkäufe lieber den Computer als das Handy zu benutzen. Das Shoppen von unterwegs wird aber zunehmen. 15 Prozent der 1000 Befragten in Schweiz gehen davon aus, dass sie zukünftig häufiger mit dem Smartphone einkaufen werden.

Weltmeister im Shoppen mit dem Handy sind laut der in 26 Ländern durchgeführten Umfrage die Chinesen (76 Prozent) mit weitem Abstand vor Brasilianern und Argentiniern (je 66 Prozent). Am wenigsten verwenden die Finnen ihr Smartphone zum Einkaufen (35 Prozent).

SDA-ATS