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Schweizer Landwirte verdienen deutlich weniger

Wegen tiefer Preise für landwirtschaftliche Produkte ist das bäuerliche Einkommen im vergangenen Jahr weiter gesunken. Das durchschnittliche Einkommen pro Betrieb lag 2010 um 7,8 Prozent tiefer als im Vorjahr. Pro Arbeitskraft sank der Verdienst um 4,6 Prozent.

Nach den provisorischen Zahlen lag das Einkommen pro Betrieb im vergangenen Jahr bei rund 55'600 Franken, wie die Forschungsanstalt Agroscope am Dienstag mitteilte. Im Jahr davor waren es noch 60'300 Franken gewesen, 2008 sogar 64'100 Franken. Das war jedoch der Rekordwert der vergangenen 10 Jahre. Mit etwas über 55'000 Franken liegt das Einkommen in der Schwankung der letzten 10 Jahre.

Gründe für das tiefere Einkommen sind laut Agroscope vor allem die tieferen Preise für Schweine, Milch, Getreide und Zuckerrüben. Ausserdem warfen die Kulturen nicht mehr so hohe Erträge ab wie im Vorjahr.

Zwar mussten die Bauern auch weniger für Dünger, Futter und Treibstoff bezahlen und die Direktzahlungen fielen üppiger aus als im Vorjahr. Die Preisbaisse war dadurch aber nicht aufzufangen.

Der Arbeitsverdienst pro Familienarbeitskraft sank 2010 nach der Schätzung von 41'200 auf 39'300 Franken. Die Statistik basiert auf der Auswertung von 1033 Betrieben. Das entspricht einem Drittel der Referenzbetriebe. Die definitive Statistik mit allen Referenzbetrieben liegt erst im September vor.

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