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Trotz eines leichten Rückgangs haben die Schweizer Lotterien und Wetten 2012 ein weiterhin gutes Resultat erwirtschaftet. Wie das Bundesamt für Justiz (BJ) am Freitag meldete, belief sich der Gesamtumsatz auf 2,752 Milliarden Franken - nach 2,792 Milliarden im Vorjahr.

Damit beträgt der Rückgang 1,4 Prozent, wie das Amt in seiner Statistik zu den bewilligten Lotterien und Sportwetten ausweist. Vom Gesamtumsatz wurden im vergangenen Jahr 1,842 Milliarden Franken in Form von Gewinnen wieder an die Spieler ausbezahlt. Die Differenz, der sogenannte Bruttospielertrag, reduzierte sich geringfügig um 3 Millionen auf 910 Millionen Franken.

Umgerechnet auf die Wohnbevölkerung entspricht der Umsatz einem Spieleinsatz pro Kopf von 344 Franken nach 351 Franken im Vorjahr. Gewonnen wurden pro Kopf 230 Franken (2011: 236 Franken).

Zahlenlottos weiter dominant

Die umsatzstärksten Glücksspiele waren weiterhin die Zahlenlottos Euro Millions und Swiss Lotto. Auf sie entfielen 57,1 Prozent des Bruttospielertrags und damit 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit einem Umsatz von 576 Millionen Franken verteidigte Euro Millions den Vorsprung auf Swiss Lotto. Rund zehn Prozent der Zahlenlotto-Umsätze stammten aus dem Internet.

Weniger Sportwetten

Die Umsätze bei den Sportwetten gingen im Vergleich zum Vorjahr leicht um 5 Millionen auf 156 Millionen Franken zurück.

99,7 Prozent der Bruttospielerträge wurden 2012 von den Lotteriegesellschaften Swisslos und Loterie Romande erwirtschaftet. Diese schütteten 557 Millionen Franken an die kantonalen Lotterie- und Sportfonds sowie an die direkt begünstigten Dachverbände des Sports aus.

Die übrigen 0,3 Prozent der Erträge stammten aus Kleinlotterien und lokalen Wetten, insbesondere auf Pferderennbahnen. Diese Glücksspiele werden von Vereinen organisiert, die damit ihrer Kassen füllen.

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SDA-ATS