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Das Schweizer Team glänzt an den Triathlon-Europameisterschaften im neuen olympischen Mixed-Wettbewerb mit dem Gewinn der EM-Silbermedaille.

Das Quartett mit Lisa Berger, Andrea Salvisberg, Nicola Spirig und Sylvain Fridelance musste sich lediglich Weltmeister Frankreich geschlagen geben. Die Schweizer büssten bloss elf Sekunden ein. Bronze holte Belgien mit 22 Sekunden Rückstand. Der Staffel-Wettkampf führt über je 300 m Schwimmen, 6,7 km Radfahren und 1,5 km Laufen.

Die sechsfache Einzel-Europameisterin Spirig führte die Schweiz als drittes Staffel-Mitglied von der sechsten Position an die Spitze. Im Radfahren überholte die 36-jährige Team-Seniorin die vor ihr liegenden Konkurrentinnen und distanzierte diese bis zum zweiten Wechsel aufs Laufen um 16 und mehr Sekunden.

Nach dem Laufen konnte Rekord-Europameisterin Spirig dann mit acht Sekunden Vorsprung auf Frankreich an Sylvain Fridelance übergeben. Der Waadtländer liess gegen hinten nichts mehr anbrennen und stellte den Silber-Gewinn mit einer soliden Leistung in allen drei Disziplinen sicher. Erst im Laufen musste er den Franzosen Dorian Coninx ziehen lassen.

Dabei traten die Schweizer bei ihrem EM-Silber-Gewinn nicht mal in Bestbesetzung an. Mit Jolanda Annen fehlte die Gesamt-Neunte der WM-Serie 2019 und Sprint-EM-Zweite des Vorjahres, deren Comeback nach einer mehrmonatigen Verletzungspause erst im Herbst erfolgt.

Guter Auftakt von Lisa Berger

An Stelle von Annen leistete Lisa Berger, die aktuelle Nummer 4 der Schweizer im Kurzdistanz-Bereich, als Start-Athletin eine gute Basis zum Medaillengewinn. Die Bernerin übergab als Sechste an den Berner Andrea Salvisberg, der zwischenzeitlich die Schweiz bis zum Ende des Radfahrens gar an die Spitze führte.

Nach dem Laufen musste sich der Einzel-EM-Dritte von 2016 aber von hochkarätigen Gegnern überholen lassen. Doch Teamleaderin Spirig erkämpfte der Schweiz anschliessend dennoch das vorentscheidende Polster für Fridelance zum Gewinn von Silber. Bereits an den letzten Heim-EM 2015 in Genf hatten die Schweizer im Kampf um Gold lediglich Frankreich den Vortritt lassen müssen.

Die Schweiz verbesserte sich durch den Erfolg in Glasgow auf den 6. Rang des Mixed-Nationen-Rankings. Die Top 7 per Frühjahr 2020 erhalten für Tokio 2020 neben der gesicherten Team-Teilnahme je zwei Einzel-Quotenplätze bei den Männern und Frauen.

"Über sich hinausgewachsen"

Im Mixed-Teamwettbewerb werden seit 2009 Weltmeisterschaften ausgetragen. Gleich bei den ersten beiden Austragungen holten die Schweizer seinerzeit WM-Gold. Beim Premieren-WM-Titelgewinn der Schweizer von 2009 war Spirig nicht dabei, im darauffolgenden Jahr in Lausanne dann schon.

Zum jüngsten Erfolg des Schweizer Erfolg in diesem dynamischen Format meinte Spirig: "Ich hatte nicht mit Edelmetall gerechnet. Deshalb macht mich dies nun mächtig stolz. Alle sind über sich hinausgewachsen."

Salvisberg bestätigte, "dass man als Team-Mitglied nochmals viel mehr Gas gibt". Der Romand Fridelance schwärmte schliesslich von einem "genialen Teamgeist". Dieser hätte die Basis für den Gewinn von EM-Silber gebildet.

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SDA-ATS