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Erfolgreiche Ernte: Es gab nicht nur mehr Kirschen als im Vorjahr, die Früchte waren auch deutlich grösser.

Dominik Binder/landwirtschaft.ch

(sda-ats)

In der Schweiz ist die Kirschenernte in diesem Sommer überdurchschnittlich gross ausgefallen. Rund 2500 Tonnen Kirschen pflückten die Obstbauern. Das sind gut 70 Prozent mehr als im Frostjahr 2017.

Im Vergleich zum Durchschnitt der letzten zehn Jahre war die Ernte 2018 rund ein Fünftel grösser, wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID) am Freitag mitteilte. Der Frost im Vorjahr habe dafür gesorgt, dass die Kirschbäume nur wenig oder gar keine Früchte trugen und deshalb heuer "ausgeruht" und umso produktiver waren.

Ein weiterer Grund für die Grossernte ist das gute Wetter. Es herrschten optimale Bedingungen, keine nasskalten Tage, kein Frost, sondern anhaltend warmes und trockenes Wetter.

Fliege macht kaum Ärger

Auch Schädlinge und Krankheiten bereiteten den Obstbauern heuer wenig Sorgen. Die Kirschessigfliege, die 2014 erstmals erhebliche Schäden an Obstkulturen angerichtet hatte, machte in diesem Jahr wenig Probleme.

Schwieriger gestaltete sich die Vermarktung der Grossernte. Wegen des trocken-warmen Wetters in der ganzen Schweiz kamen grosse Mengen gleichzeitig und nicht wie in normalen Jahren gestaffelt auf den Markt. Das zeitweise grosse Angebot an Kirschen drückte auf die Preise.

Während die Obstbauern weniger für ihre Kirschen erhielten, profitierten die Konsumenten. Der Detailhändler Coop verkaufte beispielsweise im Juli ein Kilogramm Kirschen für 5,95 Franken statt 15,90 Franken.

Grosse Apfelernte erwartet

Gut sehen die Aussichten auch für die Apfelernte aus. Die Obstbauern rechnen mit knapp 170'000 Tonnen. Das sind rund 30 Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen vier Jahre.

2017 war die die Ernte wegen des Frosts im April mit 95'000 Tonnen sehr mager ausgefallen. Um die Ausfälle abzufedern, mussten zeitweise sogar Äpfel in die Schweiz importiert werden.

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