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Die Schweizer Delegation an dem am Samstag zu Ende gegangenen Weltsozialforum in Tunis ist viel stärker in Erscheinung getreten als am letzten Forum im Jahr 2011 in Dakar. So organisierten etwa Schweizer NGO doppelt so viele Workshops als vor zwei Jahren.

Für Ständerat Luc Recordon (Grüne/VD), der bereits zum sechsten Mal an einem Weltsozialforum dabei war, zeigte die Ausgabe von Tunis einen qualitativen Fortschritt. "Ich habe an qualitativ hoch stehenden und intensiven Workshops teilgenommen", erklärte er.

Am ersten Weltsozialforum 2001 in Porto Alegre zählte die Schweizer Delegation kein volles Dutzend Mitglieder. 2013 in Tunis war sie mit fast 70 Mitgliedern so stark wie bisher noch nie.

Unter ihnen waren Vertreter von NGO (Alliance Sud, Solifonds, Rotes Kreuz, Amnesty) und von Gewerkschaften (Unia, Syndicom) sowie sechs eidgenössische Parlamentarier: Recordon, Maja Ingold-Huber (EVP/ZH), Francine John Calame (Grüne/NE), Christian Van Singer (Grüne/VD), Maya Graf (Grüne/BL) und Manuel Tornare (SP/GE).

Ziel: Zehn Workshops

Die Schweiz war auf dem Gelände auch sichtbarer als früher. "Die Unia zum Beispiel hatte ein Zelt neben Gewerkschaften anderer Länder, was neu war", sagte Sergio Ferrari von der Schweizer NGO E-Changer zur Nachrichtenagentur sda.

Vier Schweizer Workshops wurden in Tunis organisiert, gegenüber deren zwei 2011 in Dakar. "Das Ziel in der Zukunft wird sein, zehn Workshops anzubieten, sagte Ferrari. Zudem sollten sich künftig mehr junge Schweizer und weitere NGO an dem Forum beteiligen.

Für Urs Sekinger, Koordinator bei Solifonds, war "die Organisation in Tunis perfekt". Vor allem der Einbezug junger Tunesier in die Logistik habe ihn beeindruckt. "Die Arbeit der Freiwilligen war bemerkenswert."

Die meisten Mitglieder der Schweizer Delegation kehrten am Samstagmorgen in die Schweiz zurück.

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SDA-ATS