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Das Schweizer Rettungsteam in Japan hat am Mittwoch nach der Ortung von drei Opfern seine Arbeiten abgeschlossen. Japanische Teams übernehmen die Aufgaben, wie Toni Frisch, Leiter des Katastrophenhilfekorps, gegenüber Radio DRS erklärte.

Das Such- und Abklärungsteam im Norden Japans mit 23 Spezialisten und 9 Suchhunden arbeitete bis Mittwochmorgen. Dabei gelang die Ortung von drei Opfern, wie das EDA am Dienstag mitteilte. Realistischerweise habe man kaum mit Lebendbergungen im Tsunamigebiet rechnen können, hiess es.

Am Mittwoch entschloss sich die Humanitäre Hilfe, das Such- und Abklärungsteam in die Schweiz zurückzuholen. Dies, weil nach dem fünften Tag der Katastrophe die Wahrscheinlichkeit, Opfer zu finden, massiv sinkt, und zudem Schneefall eingesetzt hat. Dieser erschwert die Suche im Gelände zusätzlich.

Die Ortungsarbeiten würden nun von Japanern weitergeführt, erklärte Frisch am Mittwoch gegenüber der DRS-Sendung "Heute morgen". Die Übergabe der Aufgaben sei mit der UNO, den Japanern sowie den Rettungsteams aus Australien und Neuseeland abgesprochen worden. Die deutschen Retter hatten ihre Arbeit schon am Vortag eingestellt.

Vor Verstrahlung geschützt

Das Einsatzgebiet der Schweizer befand sich rund 100 Kilometer nördlich der Stadt Sendai sowie rund 150 km von den Kernkraftwerken Fukushima 1 entfernt.

Die Rückkehr des Schweizer Teams wird am Freitag erwartet. Support-Teams bleiben allerdings in Japan und unterstützen die Schweizer Botschaft weiterhin.

Man habe alle Vorkehrungen getroffen, um die Teammitglieder vor Verstrahlung zu schützen, erklärte Frisch. So gab es im Team gut ausgerüstete Strahlenschutzfachleute.

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SDA-ATS