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Rettungsmannschaften aus aller Welt haben am Montag mit der Suche nach Vermissten im Nordosten Japans begonnen. Das Schweizer Suchteam ist an seinem Einsatzort; es konnte wegen einer Tsunami-Warnung seine Arbeit aber noch nicht aufnehmen.

Das Schweizer Such- und Abklärungsteam hat sich nach Angaben des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit in zwei Gruppen aufgeteilt:

Eine Gruppe "search" von 23 Spezialisten ist in der Nacht auf Montag von Tokio kommend in Tome (100 km nördlich der stark betroffenen Stadt Sendai) eingetroffen. Zu ihm gehören ein Strahlenschutzexperte sowie Hundeführer mit neun Suchhunden. In Tome schlug das Team zusammen mit dem Deutschen Technischen Hilfswerk eine Basis auf.

Sein Auftrag ist es, mit Hilfe von Suchhunden und Ortungsgeräten nach verschütteten Personen zu suchen. Wegen einer Tsunami-Warnung konnte es die Arbeit am Montag aber noch nicht aufnehmen. Am Dienstagmorgen wollte das Suchteam wieder ausrücken.

Eine andere Gruppe von vier Experten für die Abklärung der Bedürfnisse und das Einleiten von allfälligen Soforthilfemassnahmen wartet noch in Tokio auf die offizielle Bewilligung, sich ins Schadengebiet verschieben zu können.

Hilfe aus mindestens 12 Ländern

Auch private Hilfswerke haben die Hilfe für Japan aufgenommen. Die Heilsarmee Schweiz stellt für die Soforthilfe der Erdbebenopfer 50'000 Franken zur Verfügung, wie die Organisation am Montag mitteilte. Die Heilsarmee Japan hat zudem ein Hilfsteam ins Katastrophengebiet gesandt.

Gemäss Angaben der Agentur Reuters sind aus mindestens zwölf Ländern Hilfsteams in Japan eingetroffen. Zudem beraten die USA Japan in Fragen der atomaren Sicherheit. Ein chinesisches Rettungsteam nahm ebenfalls seine Arbeit auf. Südkorea schickte am Montag 102 Helfer nach Japan. Mehr als 70 Länder erklärten, dem asiatischen Land beistehen zu wollen und boten Unterstützung an.

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SDA-ATS