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Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie mit Einbussen im 2009

Dieser Inhalt wurde am 28. April 2010 - 12:04 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Die globale Wirtschaftskrise hat Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie hart getroffen. Im vergangenen Jahr musste die Branche erneut herbe Einbussen hinnehmen. Die Folge war ein Aderlass beim Personal.
Die Exporte sackten um 18,5 Prozent auf 3,41 Mrd. Fr. ab, wie der Präsident des Textilverbandes Schweiz (TVS), Max Hungerbühler, vor den Medien in Zürich bekannt gab. Besonders gelitten hätten die Ausfuhren in die Hauptabsatzmärkte Deutschland, Italien und Frankreich, die um gut 20 Prozent eingebrochen seien.
Dabei musste die Textilindustrie bei den Exporten einen Rückschlag von 21,6 Prozent auf noch 1,61 Mrd. Fr. hinnehmen. In der Bekleidungsindustrie schrumpften die Ausfuhren um 15,5 Prozent auf 1,8 Mrd. Franken.
Auch die Importe hätten sich weiter vermindert, sagte Hungerbühler. Die Einfuhren gaben um 10,7 Prozent auf 7,79 Mrd. Fr. nach. Während die Bekleidungsimporte um 8,9 Prozent auf 5,72 Mrd. Fr. sanken, gingen sie bei den Textilien um 15,6 Prozent auf 2,07 Mrd. Fr. zurück.
Umsatzzahlen gab der Verband nicht mehr bekannt. Angesichts der Krise sei die Bereitschaft bei immer mehr Unternehmen gesunken, ihre Umsatzzahlen offenzulegen, hiess es am Rande der Medienkonferenz.
Trotz einer leichten Stabilisierung des Exportgeschäfts und eines Anstiegs der Auftragseingänge im dritten Quartal 2009 sei im laufenden Jahr nicht mit einer raschen Erholung zu rechnen, erklärte der TVS-Präsident: "Das berühmte Licht am Ende des Tunnels ist nicht in Sicht."

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