Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der Tourismus in der Schweiz hat sich 2010 besser entwickelt als erwartet. Dazu trugen neben der robusten heimischen Nachfrage neue Gäste aus China, Indien und den Golfstaaten bei. Für 2011 befürchten die Touristiker aber wegen der Frankenstärke spürbare Einbussen.

Von einem "erfreulichen Zwischenhoch" nach dem starken Rückgang im Vorjahr sprach Christoph Juen, Präsident des Verbandes Hotelleriesuisse, am Dienstag vor den Medien in Zürich. Die Hotelübernachtungen nahmen im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent auf 36,2 Millionen zu.

Gründe dafür seien die Konjunkturprogramme, der Gästemix sowie die widerstandsfähige Schweizer Wirtschaft. Die inländische Nachfrage nahm denn auch um 2,2 Prozent zu und erreichte mit 15,8 Millionen Übernachtungen das zweitbeste Resultat der letzten zehn Jahre.

Starke Zunahme chinesischer Gäste

Die ausländischen Gäste buchten laut weiteren Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) 1,4 Prozent mehr Logiernächte. Die Unterschiede sind aber gross: Aus China (+48,8 Prozent), Indien (+21,1 Prozent) und den Golfstaaten (+13 Prozent) wurden markant mehr Hotelübernachtungen gebucht. Auch aus den USA reisten trotz des stark gesunkenen Dollar-Kurses mehr Gäste (+8,9 Prozent) an.

Grösstes Hindernis war der Euro, welcher in den letzten beiden Jahren zum Franken 23 Prozent an Wert einbüsste, wie die Verantwortlichen des Verbandes Schweiz Tourismus erklärten. Bei den fünf wichtigsten Euro-Herkunftsländern - Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande und Belgien - nahm die Zahl der Hotelübernachtungen um 3,2 Prozent ab.

Skifahrer blieben im Euro-Raum

Im Dezember verstärkte sich die Tendenz: Die Nachfrage der ausländischen Gäste tauchte um 7,4 Prozent. Deutschland als wichtigster Auslandsmarkt gab um 8,7 Prozent nach, Belgien und Italien brachen gar um 39 respektive um 17 Prozent ein.

Das neuerliche Plus der Gäste aus China, den USA und Russland sowie die robuste Schweizer Nachfrage konnten nicht verhindern, dass im Dezember die Gesamtzahl der Hotelübernachtungen um 3,3 Prozent auf 2,4 Millionen sank. Das lag auch an den ungünstig an Wochenenden gelegenen Feiertagen, aber insbesondere an der Frankenstärke.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS