Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Ein Schweizer Tourist ist in einem Laden in der Nähe eines Badeortes in Kenia von bewaffneten Einbrechern getötet worden. Der Ladenbesitzer wurde verletzt, wie die kenianische Polizei am Samstag mitteilte.

Ein Sprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda den Tod eines Schweizer Staatsangehörigen in Kenia. Die Verbrecher waren in einen Laden in der Nähe des Strandes von Diani eingedrungen, einer beliebten Touristendestination bei Mombasa am Indischen Ozean.

Der Schweizer Tourist sei nicht Ziel des Verbrechens gewesen, sagte ein Vertreter der kenianischen Polizei, Jack Ekakoro. "Die Diebe erschossen ihn offenbar, als sie auf der Flucht waren." Die Polizei habe eine Untersuchung eingeleitet.

Mehrere westliche Botschaften hatten zuletzt Warnhinweise wegen des Risikos von Attentaten herausgegeben, nachdem bei einem Angriff von Islamisten auf ein Einkaufszentrum in Nairobi Ende September 67 Menschen getötet worden waren. Viele Botschaften warnen Touristen auch vor der Kriminalität im Land.

2011 wurden mehrere westliche Touristen Opfer von Angriffen. Eine Französin, die entführt und nach Somalia verschleppt worden war, starb in Gefangenschaft. Eine Britin wurde nach sechs Monaten Geiselhaft freigelassen; ihr Mann war bei der Entführung getötet worden.

Im November desselben Jahres wurde eine Schweizerin schwer verletzt, als Bewaffnete im kenianischen Shaba-Nationalreservat ein Fahrzeug mit Touristen beschossen. Der Fahrer wurde getötet. Die Schweizerin und ihr Begleiter scheinen nicht direkt Ziel der Angreifer gewesen zu sein, sondern waren offenbar in einen Konflikt zwischen verfeindeten Gruppen geraten.

SDA-ATS