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U21-EM - Mit berechtigter Hoffnung und ohne Personalprobleme startet die Schweizer U21-Equipe heute Abend (20.45 Uhr/SF2) in Aalborg gegen Dänemark zur EM.
Die Vorbereitung auf das Startspiel ist offenbar ganz im Sinne von Pierluigi Tami verlaufen. Der Tessiner schwärmte von den "perfekten Bedingungen" in Hobro und vom warmen Empfang. Die Lust sei nun gross, das Turnier zu beginnen. Er und seine 23 Hoffnungsträger sind bereit, die hohen Erwartungen zu erfüllen.
Anders als die Kontrahenten in der Gruppe A haben die Schweizer (derzeit) keine Sorgenfälle zu beklagen; alle sind einsatzbereit. Tami hat die Suche nach der optimalen Formation für den schwierigen Auftakt gegen den Veranstalter abgeschlossen: "Die letzten Zweifel sind beseitigt. Ich habe das Team im Kopf." Und wohl auch die Statistik: Nur eines von neun Duellen haben die Schweizer auf dieser Stufe gegen Dänemark verloren - 1:4 am 8. Oktober 1985.
Xherdan Shaqiri wird in den Überlegungen des Coaches zweifelsfrei eine zentrale Rolle spielen. Der Star der Schweizer, der seit geraumer Zeit im Fokus europäischer Topklubs steht und mittlerweile auch zur Stammkraft der A-Auswahl aufgestiegen ist, hat sich gemäss Tami absolut problemlos in der U21 integriert. "Es ist immer einfacher, einen guten Spieler zu integrieren als einen schlechten", lächelte Tami.
Das Team wurde am Samstagmorgen im Detail über die personelle Wahl Tamis orientiert. Für Tami ist nicht entscheidend, wer zuletzt im A-Nationalteam zum Zug gekommen ist. Die Selektion der ersten elf macht der U21-Trainer von anderen Faktoren abhängig: "Ich erwarte ein intensives Spiel. Wichtig sind der mentale und der physische Aspekt."
Die Spieler haben sich anhand der Video-Sequenzen vom ersten EM-Gegner ein exaktes Bild verschaffen können. Auch das 4:0 gegen eine allerdings nicht sonderlich gut besetzte türkische Auswahl haben die Schweizer zur Kenntnis genommen - mehr nicht. Das Ergebnis beeinträchtigte ihr Selbstvertrauen nicht. "Wir verfügen über sehr viel Qualität", betonte Moreno Costanzo.
Ähnlich äusserte sich Verteidiger Timm Klose: "Wir haben uns die Olympia-Qualifikation zum Ziel gesetzt." Die Mindestvoraussetzung ist der Vorstoss in die Halbfinals. Der künftige Verteidiger von Nürnberg reichte den Grund für seinen Optimismus ohne Aufforderung nach: "Jeder unserer Spieler hat eine Winner-Mentalität."
Die hoch talentierte Schweizer U21-Generation wird heute Samstag auch von Ottmar Hitzfeld persönlich begutachtet. Der Nationalcoach reist zusammen mit weiteren hochrangigen SFV-Vertretern an. Geplant ist auch, dass sich der Chef-Selektionär im Verlaufe des Spieltages kurz ans Team wenden wird.

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SDA-ATS