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Der Gesamtenergieverbrauch der Schweiz ist 2010 gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent auf den neuen Rekordwert von 911'550 Terajoule gestiegen. Wie das Bundesamt für Energie am Dienstag mitteilte, lag der Verbrauch deutlich über dem bisherigen Rekordwert von 895'250 TJ (2008).

1990 bis 2010 schwankte der Verbrauch jährlich zwischen 800'000 und 900'000 TJ. Wichtigste Gründe für den Rekordverbrauch waren die deutlich kältere Witterung mit fast 13 Prozent mehr Heiztagen, die positive Wirtschaftsentwicklung nach der Rezession der Vorjahre sowie das anhaltende Wachstum der Bevölkerung und des Fahrzeugbestandes.

Weniger Benzin, mehr Diesel

Besonders stark nahm letztes Jahr der Verbrauch bei Heizöl und Erdgas zu. Der Treibstoffverbrauch insgesamt steigerte sich dagegen nur wenig. Hier wuchs der Absatz an Dieselöl um knapp 4 und von Flugzeugtreibstoffen umd 5 Prozent, während der Benzinverbrauch um 3,6 Prozent sank. Der Trend zur Ersetzung von Benzin durch Dieseltreibstoff setzte sich damit fort, wie das BFE festhält.

Der Elektrizitätsverbrauch stieg um 4 Prozent. Eine Verbrauchssteigerung zeigte sich auch bei den erneuerbaren Energien: 2010 wurden 7,7 Prozent mehr Energieholz verbraucht. Auch die Nutzung von Umgebungswärme durch Wärmepumpen stieg mit über 21 sehr deutlich an, was den anhaltenden Trend zu diesem Heizungssystem unterstreicht.

Hohe Zuwachsraten gab es auch bei der Fernwärme, der Nutzung von Solarwärme und von Biogas. Nach einem starken Rückgang um fast 29 Prozent im Vorjahr legten die Biotreibstoffe 2010 wieder um 20 Prozent zu. Auch Industrieabfälle und Kohle wurden stärker genutzt.

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SDA-ATS